Amerika 2002

10.06.2002 – 01.07.2002



Mietwagenrundreise in Eigenregie.  Flug und Mietwagen haben wir von Deutschland aus vorgebucht.

Streckenplanung

10.06.2002
Düsseldorf – Los Angeles
Kilometer
40
Motel
Pazific Sand Motel
Wetter
Sonnig, 21 Grad
5.00h morgens, Gudrun fährt bei uns Zuhause vor, um uns nach Düsseldorf zu bringen.
Beim Einchecken gleich etwas positives: wir können schon mit der Maschine um 7.00h anstatt 8.30h nach Amsterdam fliegen. Das war auch gut so, denn die Maschine nach L.A. war überbucht. Achim stand auf Warteliste. Aber dadurch, dass wir früh genug in Amsterdam waren, hatten wir Glück doch noch den Platz zu bekommen. Leider nicht nebeneinander, aber dieses klappte dann am Gate.

Jetzt sind wir 1 Std. in der Luft von insgesamt 10,20 Std.
Flug überstanden, Koffer heil angekommen und in nur 15 min. durch den Zoll gegangen. Rekordzeit!!
Das Auto bei Alamo mit 9.982 Meilen übernommen.

Unsere erste Nacht haben wir in Santa Monica geplant. Dort abends über den Pier und durch die Third-Promenade gebummelt und auch dort zu Abend gegessen.

 
11.06.2002
Los Angeles – Lake Havasu über Joshua-Tree Nationalpark
Kilometer
569
Motel
Bridgeview Motel
Wetter
in L.A. bedeckt, 16 Grad, später 42 Grad
Früh in L.A. losgefahren und trotzdem voll in die Rushhour gekommen.
Gegen Mittag waren wir im „Joshua Tree Nationalpark“, um dort einen kurzen Stop einzulegen. Zum Auftakt ein wenig in den Jumbo Rocks herumgeklettert. Anschließend über den Highway 62 Richtung Parker / Colorado gefahren. Ca. 200 km NICHTS!! Die Straße führte schnurgerade durch die Mojave-Wüste. Ab und zu mal eine kleine Kurve, die uns am Einschlafen hinderte.

Am Colorado angekommen, veränderte sich die Landschaft schlagartig. Es wurde gebirgig und die Felsformationen interessant. Auf dem Highway 95 sind wir am Colorado-River bis Lake Havasu-City gefahren. Dort ist die London Bridge originalgetreu in London abgebaut und hier wieder aufgebaut worden. Eigentümlich, aber die „Umgebung“ hat sich an dieses Bauwerk angepasst.
Kurz ein Motel gesucht, zu Abend gegessen und den nächsten Tag geplant.

 
12.06.2002
Lake Havasu – Sedona
Kilometer
494
Motel
Quality Inn
Wetter
Heiß, 38 Grad
Die heutige Etappe führte uns längere Zeit über die Interstate 40, über Kingman und Seligman. Ca. 80 km vor Flagstaff verließen wir die Interstate und sind über Jerome (kurzer Stop) bis Sedona weitergefahren.

Für den morgigen Tag haben wir eine Jeep-Tour durch die Red Rocks gebucht. 2 ½ Stunden Gelände pur. Ein Hotel wurde schnell gefunden und den Tag haben wir mit einem Einkaufsbummel (ohne Erfolg) und essen im Pizza-Hut abgeschlossen.
Im Motel noch ein wenig draußen auf der Terrasse gesessen und den Tag Revue passieren lassen.

 
13.06.2002
Sedona
Wetter
Heiß, mehr als 40 Grad
5. Hochzeitstag
Um 10.00h morgens startete unsere Jeeptour in die Red Rocks mit den Pink-Jeep-Tours.
2 ½ Stunden Off-Road Fahrt haben wir hinter uns gebracht. Einfach toll!!

Danach sind wir 1,5 Std. durch den „Red-Rock State Park“ gewandert. Die Sonne brannte nur so vom Himmel.

Den Rest des Tages waren wir im Pool und haben auch im Whirlpool ausgespannt. Abends sind wir zum Flughafen von Sedona gefahren, weil man von dort den Sonnenuntergang am besten sehen kann. Anschließend ein super Abendessen bei einem Mexikaner – wir konnten draußen sitzen. Mit einem Glas Sekt im Motelgarten haben wir unseren Hochzeitstag ausklingen lassen.

 
14.06.2002
Sedona – Page
Kilometer
345
Motel
Quality Inn
Wetter
Heiß, ca. 38 Grad
Horseshoe Bend

Nachdem wir lange geschlafen haben, ging es über die Interstate 17 Richtung Flagstaff. Dort dann weiter über den Highway 89 Richtung Page. Am Mile-Marker 545 sind wir links auf einen kleinen Parkplatz eingebogen und ca. ¾ Meilen bis zum „Horseshoe-Bend“ (Hufeisenschleife) gelaufen. 

Dort macht der Colorado eine extrem enge Schleife, weit unten im Tal. Ein atemberaubender Anblick.
Nachmittags zog es uns dann an den Lake Powell. Dort buchten wir eine 1 ½ stündige Tour auf dem See zum „Antelope Canyon“. Kurz vor Ende des Canyons war zwischen Boot und Felswand nur noch Zentimeter Platz. Rechts und links ragten die glatten Felswände des Canyons empor. Einfach toll.

 
15.06.02

Page – Kanab über Bucksin Gulch

Kilometer
156
Motel
Ka-Motel 
Wetter
Heiß, 38 Grad
Um 9.00h ging es los über den Highway 89 Richtung Escalante Mountains. Wie immer war keine Wolke am Himmel und ca. 27 Grad. Nach ca. 36 Meilen haben wir uns in einem Visitor-Center nach unserer nächsten Wanderung „Wire Pass“ und „Bucksin Gulch“ erkundigt. Die junge Dame war ganz begeistert über die sehr gute Karte in unserem Reiseführer und hat sich sofort eine Kopie gemacht – auch Amerikaner können über ihre Sehenswürdigkeiten etwas von uns lernen.

Nun ging es für ca. 5 Meilen nördlich auf der 89 weiter und dann an einer kaum beschriebenen Abzweigung (fast kam es zu einem Auffahrunfall) auf eine 8,5 Meilen schottrige Straße. Als Fahrer hatte ich angesichts unseres Autos manche Schweißperlen auf der Stirn. Am Parkplatz angekommen, Wanderschuhe angezogen, Rucksäcke über (mit reichlich Wasser), ging es dann auf unserem ca. 3 Stunden Trail in den Bucksin Gulch. 
Bucksin Gulch

Dieser Slot-Canyon ist einfach unglaublich, mit tollen Steinformationen und Farben. An einigen Stellen ist es nicht mehr als 1 – 1.5 Meter breit. 3 Hindernisse (durch Wassermassen hineingespült) mussten rutschend bzw. kletternd überwunden werden. Dieser Canyon ist absolut einen Besuch wert und überwältigend.

Nach Beendigung dieser Tour (3 Liter Wasser waren restlos aufgebraucht) ging es dann unsere Schotterstrecke zurück – der Wagen (und auch der Fahrer) haben es überlebt. Unser Endziel für heute haben wir dann in Kanab gefunden. Und wo geht es heute Abend zum Essen – zufällig mal wieder zum Pizza-Hut.

 
16.06.2002
Kanab – Bryce – Canyon über Zion Nationalpark
Kilometer
224
Motel
Bryce View Lodge
Wetter
Sonnig, 38 Grad
Die Fahrt von Kanab über die 89 führte uns direkt in den „Zion-Nationalpark“. Dort haben wir eine Wanderung auf den „Oberservation Point“ gemacht, ca. 1900 Meter hoch. Eine gigantische Aussicht. 4 Stunden dauerte unsere anstrengende Wanderung. Wieder unten im Canyon angekommen, kurze Erfrischung in der Zion Lodge und weiter ging es zum „Bryce Canyon“. Hier wollen wir nur übernachten, um morgen in die Escalante Mountains zu fahren.
Auf der Fahrt zum Bryce Canyon sahen wir in der Ferne dunklen Rauch aufsteigen. Beim Näherkommen konnten wir erkennen, dass dort ein großes Feuer wütet. Uns wurde schon ganz mulmig. Im Motel sagte man uns, das keine Gefahr bestehe, das Feuer sein noch ca. 20 Meilen (ca. 32 km) entfernt. Beruhigend?!?!

Um den Abend zu beschließen, sind wir zum Sonnenuntergang noch in den Canyon gefahren (Inspiration Point).
Anschließend per E-Mail zu Hause gemeldet.

 
17.06.2002
Bryce Canyon – Torrey über Calf Creek
Kilometer
193
Motel
Wonderland Inn
Wetter
Sonnig, heiß, ca. 40 Grad
Lower Creek Fall

Vom Bryce Canyon aus führte uns der Scenic Drive 12 über Escalante und Boulder direkt nach Torrey. Hinter Escalante, am „Calf Creek“ haben wir dann unseren täglichen Trail unternommen. Ca. 3 ½ Stunden waren wir vom Parkplatz aus zum „Lower Creek Fall“ unterwegs. Mörderisch! Die Sonne brannte und man lief hauptsächlich durch Sand, ohne Schatten, der die Sonne reflektierte. Zum Schluß hatte ich keine Lust mehr und war froh, wieder am Auto zu sein.

Die Weiterfahrt auf der 12 war abwechslungsreich, erst super Aussicht auf das „Grand Staircase Nationalmonument“, dann die Wälder bei Boulder. Die Straße wand sich gute 2.800 Meter hoch durch die tolle Landschaft.
Das Motel hatte ein super Restaurant, so das wir nicht mehr fahren mussten.

 
18.06.2002
Torrey – Nephi über Capitol Reef National-Park
Kilometer
296
Motel
Best Western Paradise Inn
Wetter
Sonnig, 38 Grad
Nach einem Frühstück im Motel-Restaurant (natürlich mussten wir extra dafür bezahlen) ging es direkt in den „Capitol-Reef National Park“. Unser erster Stop war der „Gooseneck Overlook“. Hier hat sich der Freemont River in mehreren engen Schleifen ein tiefes Flussbett gegraben.
Anschließend stand der Trail zur „Hickman Natural Bridge“ auf dem Programm. Ein Rundweg von ca. 2 Meilen, war angesichts der Hitze nicht so leicht zu erklimmen.

Mit diesem Trail aber nicht genug. Im „Grand Wash“ sind wir auch noch ca. 1 ½ Std. gelaufen. Rechts und links sah man die glatten Sandsteine himmelwärts streben. Unser Trail führte uns bis zu den Narrows.
Nach den Trails war dann Autofahren angesagt. Erst noch den 16 km langen Scenic-Drive durch den Park (unglaublich tolle Aussichten), dann ca. 2 ½ Std. bis nach Nephi. Dieses ist ein kleines Nest an der I15. Motels, Tankstellen, ein paar Restaurants. Als Zwischenstop auf unserem Weg nach Salt-Lake-City genau richtig.

 
19.06.2002

Nephi – Logan über Salt Lake City und Parker City

Kilometer
404
Motel
Ramada Inn Limited
Wetter
Sonnig, ca. 22 – 23 Grad
Dies war ein reiner Fahrtag, um dem „Yellowstone National Park“ schnell näher zu kommen. Zuerst ging es nach Salt Lake, da wir dort einkaufen wollten. Die zwei Malls in Downtown waren aber für uns nicht so das Richtige. Kurzerhand sind wir dann Richtung Parker City gefahren, wo wir zufällig eine recht große Outlet Mall, direkt unterhalb der Olympia-Schanzen, gefunden haben. Dort wurde dann auch reichlich Geld gelassen. Gegen 15.00 h haben wir uns aufgemacht und auf der I89 in Richtung Ogden und dann bis Logan gefahren. Die Berggipfel um uns herum hatten noch einige Schneeflecken, und das Mitte Juni. Selbst die Temperaturen waren doch erheblich kühler geworden.

Am Abend waren wir im Steckhause „Sizzler“, danach ein Bier und ein Wein im Motelzimmer und leider war wieder ein Tag herum.

 
20.06.2002
Logan – Jackson Hole
Kilometer
353
Motel
Motel 6
Wetter
Bewölkt, sonnige Abschnitte, ca. 22 – 23 Grad
Unsere Fahrt führte uns von Logan bis Jackson Hole immer über den Highway 89. Zuerst durch den „Logan Canyon“, dann am Beaver Lake entlang und zum Schluß durch die Berge bis Jackson Hole. Die Fahrt war nicht so toll, denn die Umgebung war teilweise recht eintönig.
In Jackson Hole sind wir die Main-Street mit all ihren Geschäften abgelaufen. Richtig niedliches Örtchen, im Winter aber bestimmt überlaufen.

 
21.06.2002
Jackson-Hole – Yellowstone Nationalpark, West Entrance durch den Grand Teton-National-Park
Kilometer
380
Motel
Days Inn
Wetter
Wolkig mit sonnigen Abschnitten, 20 – 22 Grad
Von Jackson Hole ging unsere Fahrt durch den „Grand Teton Nationalpark“ direkt zum „Yellowstone Nationalpark“. Auf dem Weg lagen links von uns noch die teilweise verschneiten Tetons.

Unser erstes Ziel im Yellowstone N.P. war das Hotel „Old Faithful Inn“. Leider waren in diesem Hotel alle Zimmer belegt. Nach leichter Panik sind wir dann sofort weiter nach West Yellowstone gefahren.

Auf dem Weg haben wir unseren ersten Bison in ca. 50 Meter Abstand gesehen und gefilmt. Die Unterkunft in West Yellowstone war auch kein Problem. Zurück ins Auto und wieder in den Park. Unsere Route ging über die Norris Junction, Canyon Village in den „Grand Canyon of Yellowstone“. 
Grand Canyon of Yellowstone

Hier haben wir die „Upper“ und Lower“-Falls von allen Seiten betrachtet und natürlich auch in Bildern und Photos festgehalten – gigantisch!
Auf unserem Rückweg zum Hotel stand ein Elch direkt an der Straße. Dies musste natürlich auch festgehalten werden.

Einer kurzen Shoppingtour in West Yellowstone folgte ein Abendessen im Hotel.


 
22.06.2002

Yellowstone National-Park nördlicher Loop

Kilometer
213
Wetter
Bewölkt, Schauer, ca. 18 – 20 Grad
Für heute hatten wir uns den nördlichen Loop vorgenommen. Die einzelnen Stopps lassen sich nicht aufzählen. Angefangen haben wir mit Geysiren und heißen Quellen, danach folgten einige Wasserfälle. Der Zustand der Straße ließ absolut zu wünschen übrig. Schlaglöcher folgten auf Schlaglöcher. Wenn man nicht richtig aufpasste, hätte es das Ende eines Reifen bedeutet. Am „Dunraven Pass“ waren wir dann ca. 2.700 Meter hoch und es lagen noch einige Reste Schnee am Wegesrand.

Wieder im Hotel angekommen, kurz im Hot Tub (Whirlpool) entspannt, Abend gegessen und noch ein wenig durch die Geschäfte gestöbert und selbstverständlich auch Geld dagelassen.

 
23.06.2002
Yellowstone National-Park südlicher Loop
Kilometer
219
Wetter
Heiter bis wolkig, 24 Grad
Morning Glory Pool

Der südliche Loop war sehr interessant. Den längsten Stop haben wir beim „Old Faithful“ gemacht, wo wir bestimmt 1 ½ Stunden auf den Ausbruch gewartet haben. Anschließend sind wir zu Fuß das ganze Geysir-Becken abgelaufen.

Die weiteren Autofahrten wurden immer wieder dadurch unterbrochen, dass man Bisons an der Straße beobachten konnte. Die Schlammlöcher stanken wie faule Eier, waren aber richtig unheimlich, wie der Schlamm so vor sich hin blubberte.

Auf dem Rückweg haben wir auch noch ein paar Elche gesehen. Wildlife in diesem Park ist schon super.
Nach dem Abendessen noch kurz wieder im Hot Tub entspannt und uns die Strecke für morgen angesehen.


 
24.06.2002
West Yellowstone – Twin-Falls über Craters of the Moon National Monument
Kilometer
537
Motel
Motel 6
Wetter
Wolkig – später sonnig, 20 – 31 Grad
Heute stand mal wieder ein reiner Fahrtag an. Er wurde es auch. Allerdings haben wir uns kurzerhand entschlossen, am National Monument „Craters of the Moon“ vorbeizufahren. Der kleine Umweg hat sich gelohnt. Bei dieser Mondlandschaft kann man sich die Wucht der Ausbrüche gut vorstellen.

In Twin-Falls angekommen, haben wir nicht damit gerechnet, dass der Snake River so einen Canyon in Landschaft gegraben hatte. Vorher waren wir stundenlang den Highway 93 durch „plattes“ Land gefahren und dann dieser Snake-Canyon. Leider waren die „Shoshone Falls“, nahe Twin-Falls, fast trocken, da das Wasser durch einen Damm gebändigt wurde. Schade, ansonsten wäre es spektakulär gewesen.

 
25.06.2002
Twin-Falls – Lake Tahoe
Kilometer
540
Motel
Trade Winds Motel
Wetter
Sonnig, ca. 30 Grad
Der heutige Fahrtag war geprägt durch NICHTS, GAR NICHTS!
Zuerst ca. 102 Meilen Highway 95 bis Wells / Nevada, dann I80 West, ca. 123 Meilen bis Abzweig Battle Mountain. Hier auf den Highway 305. 
83 Meilen durchs NICHTS. Ab Austin dann auf den Highway 50 Richtung Carson City, ca. 150 Meilen. Die restlichen Meilen bis South Lake Tahoe, ca. 20, waren dann ein Kinderspiel.

Nach fast 870 km und ca. 8 Std. Fahrtzeit waren wir doch erstaunt, wie gut es uns noch geht. Im Hot Tub fiel die ganze Mattigkeit ab und wir waren für das Abendessen gerüstet. Nach dem Essen am Lake Tahoe den schönsten Sonnenuntergang des Urlaubs erlebt.
 

 
26.06.2002
Lake Tahoe – Yosemite National Park
Kilometer
208
Motel
Yosemite View Lodge
Wetter
Sonnig, ca. 30 Grad
Blick ins Yosemite Valley

Unser Auto musste heute ziemlich ackern. Direkt nach unserem Start am Lake Tahoe mussten wir einen Paß von 2.400 Metern Höhe schaffen. Doch nicht genug damit, der nächste hatte eine Höhe von ca. 2.600 Metern. Den Abschluß bildete dann der Tioga-Paß mit 3.363 Metern. Nach dem Paß gönnten wir dem Auto eine Ruhepause, denn wir haben eine Wanderung auf den „Lembert Dome“, mit super Rundumsicht, und am „Dog-Lake“ vorbei gemacht.
Anschließend fuhren wir die gesamte Tioga-Road bis ins Yosemite-Valley und in unser Motel.


Ein Bad in Hot Tub, anschließend eine Pizza und wir haben den Abend mit Bier und Wein auf dem Balkon ausklingen lassen.


 
27.06.2002
Yosemite National-Park – Fresno
Kilometer
109
Motel
Best Western Village Inn
Wetter
Sonnig, ca. 30 Grad
Heute stand die Wanderung im Yosemite National-Park zu den „Lower“ und „Upper“-Falls an. Insgesamt waren 3,6 Meilen nach oben zu bewältigen, mit einem Höhenunterschied von 750 Metern. Die Aussicht auf den Lower-Fall war grandios. Nun kam der anstrengende Teil zu den Upper-Falls. Es ging wirklich nur steil nach oben, dafür hatten wir aber oben ein tolle Aussicht und ein erfrischendes Bad für die Füße im kalten Wasser. Der Weg nach unten war schwerer als erwartet – die Steine waren teilweise sehr rutschig. Erschöpft unten angekommen und ein kurzes Picknick gemacht. Vorher wurden aber unsere völlig verschmutzten und verblichenen Hickinghosen entsorgt. Anschließend ging es über zahlreiche Kurven durch den Yosemite Park nach Fresno.

Hier wieder das übliche – Motel gesucht – ab in den Hot Tub – essen und ins Bett.

 
28.06.2002
Fresno – Visalia über Kings- und Sequoia Nationalpark
Kilometer
356
Motel
Econo Lodge
Wetter
Sonnig, 31 Grad
Von Fresno aus führte uns der Highway 180 direkt in den „Kings-Canyon Nationalpark“. Diese äußerst gewundene Parkstraße führte von ca. 1.800 Metern hinunter in den Canyon, der dort von steilen, schroffen Felsen umgeben ist – eine Fahrt nichts für nervenschwache Autofahrer. Die 180 verläuft ca. 26 km bis zum Ende des Canyons, dann muß man leider die gleiche Strecke wieder zurück.

Angehalten haben wir in „Grand Grove“ um uns dort die Mammut-Bäume anzuschauen, hier besonders der „General Grand Tree“. 
Zwischenstops bei den „Grizzly Falls“ und „Roaring Falls“, sowie dem „Canyon-Overlook“ waren abwechslungsreich.

Anschließend ging auf den dem „Generals Highway“ in den „Sequoia Nationalpark“. Pause haben wir beim „Sherman Grant Tree“ eingelegt und eine Wanderung auf den „Moro Rock“ unternommen (400 Stufen in den Stein gehauen hinauf), von wo wir eine super Sicht auf die Sierra Nevada hatten.
Die Abfahrt ins Tal über die 198 war eine steile und kurvige Angelegenheit – Achterbahn wir kommen. Unser Etappenziel hieß Visalia, von wo aus wir morgen unsere letzte Etappe nach San Francisco starten.

Anmerkung: Im Sequioa hatten war das große Glück einen Bären incl. Nachwuchs live zu Gesicht zu bekommen. Das war schon ein tolle Sache.

Größenverhältnis der Mammutbäume

 
29.06.2002
Visalia – San Francisco über Gilroy
Kilometer
438
Motel
Cathredal Hill Hotel
Wetter
Sonnig, 32 Grad

Unser Reiseendpunkt ist erreicht – San Francisco.
Nicht zu glauben, aber die Golden Gate Bridge lag in der Sonne, ohne Nebel! Da klickte der Photoapparat und surrte die Videokamera. Vorher in Gilroy noch ein Outlet Center besucht und ein wenig Geld ausgegeben.
Doch zurück nach San Francisco. Nach dem Stop an der Golden Gate Bridge ins Hotel gefahren und eingescheckt. Ein riesen Hotel in dem man sich aber wohlfühlen kann.

Kurz frisch gemacht und ab zum „Fisherman´s Wharf“ gelaufen, bzw. mit der Cable Car gefahren. Dort in einem Fisch-Restaurant (haben wir auch schon 2000 gegessen) gewesen und den Heimweg zum Hotel angetreten. Dadurch, dass es schon dunkel war, fand ich den Fußmarsch durch die Straßen nicht ganz geheuer. Sind aber unbeschadet im Hotel angekommen, Bier und Wein auf dem Zimmer getrunken und schlafen gegangen.

 
30.06.2002
San Francisco
Wetter
Sonnig, ca. 28 Grad
Heute stand Down-Town S.F. auf dem Plan. Nach dem Kauf eines Tagestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, ging es mit der Cable-Car zur Market-Street. Diese war abgesperrt und Tausende von Menschen standen hinter den Absperrungen. An diesem Sonntag fand die jährliche „Schwulen- und Lesben-Parade“ alá Love Parade statt. Ca. 2 Stunden haben wir uns das kuriose Treiben, mit den schrillsten Personen angeschaut, dann konnten wir in der Hitze und Sonne nicht mehr stehen.

Also ab in die Cable Car Richtung Fischerman´s Wharf. Hierhin und dorthin gebummelt, einige amerikanische Nummernschilder gekauft und den Freaks zugeschaut.
Nun wollten wir noch ein wenig die Market Street entlang gelaufen, da sie ja morgens wegen der Parade gesperrt war. Also wieder Cable Car fahren um festzustellen, dass die Parade noch immer lief, das seit ca. 5 Stunden.

Ein Spaziergang zum „Embacadero Center“, dann wieder Cable Car zum Fischerman´s Wharf. Dieses aber nur deswegen, weil wir uns den „einzigsten Buschman von S.F.“ anschauen wollten. Hier sitzt ein Farbiger am Bordstein und „versteckt“ sich hinter ein paar großen, abgeschnittenen Zweigen. Touristen, die ahnungslos an den vermeintlich echten Büschen vorbeigehen, werden durch den Buschmann erschreckt. Göttliche Gesichter bei den Touristen und eine lachende Menge.

Abends sind wir mit dem Bus die Van Ness Av. Richtung Norden bis zum Broadway gefahren, noch etwas nördlich gelaufen und dort im „Matterhorn“ in super Käse-Fondue gegessen. Diesen Urlaubsabschluß haben wir auch 2000 gemacht, einfach lecker das Fondue.

 
01.07.2002
San Francisco – Amsterdam – Düsseldorf
Kilometer
64
Wetter
Sonnig, 28 Grad
Letzter Tag.
Nach dem Check-out im Hotel sind wir nochmals über die Golden Gate gefahren- übrigens wieder ohne Nebel – Richtung Sausalito. Ein Blick von oben vom „ Alexander Dr.“ nochmals über die Golden Gate und ein kurzer Abstecher zum „Bueno Point Beach“, haben unseren Urlaub abgerundet.
Nun stand nur noch die Fahrt zum Flughafen und die Autoabgabe an. Vor ca. 1 Woche sind uns zwei kleine Steinchen in die Windschutzscheibe geflogen und haben 2 Löcher hinterlassen. War aber bei der Rückgabe kein Problem.

Am Schalter von KLM eine riesige Schlange, so dass wir von Check-In fast direkt boarden konnten. Der Rückflug verlief einigermaßen ruhig und nach ca. 10 Stunden sind wir wieder in Europa (Amsterdam) gelandet. Leider hatte unser Anschlussflug nach Düsseldorf 1 Stunde Verspätung, aber dafür lief es in Düsseldorf reibungslos. Koffer recht schnell bekommen, der Sky-Train zum Bahnhof fuhr Gott sei Dank ohne Fehler, und der Zug nach Dortmund lief direkt ein.

Wir waren wieder wohlbehalten zu Hause und freuen uns nun auf den nächsten Urlaub.

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