

Aber von vorn.
28.09.2026, Mo Dortmund – Nürnberg
Am heutigen Tag habe
ich noch vormittags im Homeoffice
gearbeitet und die letzten Dateien auf meinem Laptop gelöscht.
Um 12.45 Uhr fuhren
wir mit dem Auto und den Rädern hinten
drauf, nach Nürnberg. Da die A45 wieder freigegeben ist, fuhren
wir diesmal mal
wieder über die Sauerlandlinie und die A3 (komplett ausgebaut auf
3 teilweise 4
Spuren) nach Nürnberg. Klappte hervorragend, so gut wie keine
Staus und
Baustellen. Nach 5 Std. kamen wir in Nürnberg an und checkten im
Sheraton
Carlton am Bahnhof ein.
Für den Abend
hatten Achim und ich uns das Peter
Pane
ausgesucht. Da es super Wetter war, konnten wir noch draußen
sitzen.
Anschließend gingen wir noch auf den „Künstlermarkt“, und
tranken, ebenfalls
draußen, noch ein leckeres Rotbier.

29.09.2026, Di, Nürnberg
Um 9.00 Uhr musste ich
in unserer Zentrale zu dem Workshop
sein. Achim schlief noch länger und ging später in die Stadt.
Dort besuchte er
zum ersten Mal die Nürnberger Burg, obwohl er auch 36 Jahre in der
Firma war.
Den Nachmittag verbrachte er im Hotel in der Sauna und im Schwimmbad.

Wir trafen uns
später kurz im Hotel, da ich mit meinem Team
abends zu einem Italiener essen gegangen bin, während sich Achim
mit einem
ehemaligen Kollegen traf. Achim hatte sich gewünscht, wenn er
schon in Nürnberg
ist, noch einmal Schäufele zu essen. Gesagt getan.
30.09.2026, Mi, Nürnberg – Söll
Ich war wieder um 9
Uhr in der Zentrale, Achim kam gegen 10
Uhr incl. Auto nach. Da er ja alle Kolleginnen und Kollegen kennt, war
es auch
für ihn ein kleines Wiedersehen.
Meine Kollegin Conni
aus HH hatte eine ganz tolle
Abschiedsrede vorbereitet und mir kamen dabei echt die Tränen
hoch. Danach gab
es alkoholfreien Sekt und Plätzen.
Achim wurde dann gegen
11.15 Uhr von seinem ehemaligen
Teamleiter abgeholt zum Quatschen, während ich noch bei dem Team
blieb, ehe wir
alle gegen 12 Uhr ins Casino zum Essen gegangen sind.
Dann nahte der
Abschied und gegen 13 Uhr nahm mich meine
Teamleiterin noch einmal in den Arm und die Türen von DATEV
schlossen sich
hinter mir.
Die Fahrt von
Nürnberg nach Söll dauert ca. 3 Std. und wir
kamen am Hotel Tyrol an. Das Zimmer und Hotel gefielen uns auf Anhieb.
Nun
waren wir gespannt auf die kommenden 8 Tage vor Ort.



01.10.2026, Do
Sonnig, ca. 21 Grad
Gefrühstückt
haben wir gegen 8.45 Uhr und danach schwangen
wir uns auf die Räder um die Bergdoktor Runde (ist eine Serie im
ZDF)
abzufahren. Zuerst sollte es zum „Gruberhof“ gehen. Leider sind wir an
dem
Abzweig zur Location vorbeigefahren, so dass wir weiter den Berg hoch
gefahren
sind, und dort einen Gruberhof fanden. Sah irgendwie so anders aus,
muss wohl
falsch sein. Also weiter hochgefahren (Steigung von 8 – 13 Prozent).
Irgendwann
hatten wir keine Lust mehr und drehten um. Unterwegs fielen uns dann
die
Schilder zur Location auf, waren wir wohl blind auf der Hochfahrt.
Zwischendurch gab es
einen kleinen „Unfall“ mit mir, da ich
ins schlingern geraten bin und das Rad nicht mehr auf der Straße
halten konnte
und in einer Wiese umkippte. Ist nichts passiert, außer dass ich
ein wenig
überrascht war, dass ich das Rad nicht so richtig unter Kontrolle
hatte. Egal,
muss weitergehen.
Nun kamen wir an der
eigentlichen Location an. Diese konnte
man für 9 Euro besichtigen (incl. Führung, sitzen auf der
Frühstückbank und
einem Obstler), welches wir aber nicht gemacht haben.



Danach sind wir wieder
nach Söll runtergefahren und das Navi
angeworfen. Wir wollten nun nach Ellmau fahren und dort die Bergdoktor
Praxis
besuchen. 45 min. später standen wir davor. Auch diese kann man
besichtigen (4
Euro) aber am heutigen Donnerstag war sie geschlossen. Das machte aber
nichts.
Blick auf Ellmau

Auf dem Rückweg
nach Söll machten wir auf einer Bank in der
Sonne eine Pause und tranken ein Bier auf unseren Urlaub.
Heute lief es bei mir.
Beim „Busch-Pippi“ hielt ich mich an
einem Ast fest, der abbrach und ich mit blankem Poppo in den Dreck fiel
und die
Kniekehlen Kontakt mit Brennnesseln kamen. Läuft!
Zurück am Hotel
lagen wir noch eine gute Stunde am Hotelpool
in der Sonne und Achim ist sogar noch ein wenig geschwommen. Mir war
das Wasser
zu kalt. Nach dem duschen dann zum Abendessen und der erste Tag war
schon rum.

41 KM Radfahren
02.10.2026, Fr
Wolken vormittags,
Sonne nachmittags, ca. 15- 20 Grad
Da der Vormittag nicht
so schön war, sind wir mit dem
Linienbus, war in der Gästekarte incl., nach St. Johann gefahren.
Dort war
vormittags ein kleiner Markt. Fahrtzeit ca. 40 Minuten. Ausgestiegen
sind wir am Bahnhof.
Das Örtchen und
der Markt waren ganz nett. Wir liefen über
den Dorfplatz und besichtigten die Dekanatspfarrkirche Maria
Himmelfahrt.
Anschließend in
eine örtliche Brauerei „Huberbräu“ gegangen
und im 4. Stock draußen ein dunkles Bier und einen Schnaps
getrunken. Dabei
hatten wir eine schöne Aussicht auf die Berge und den Ort.







Um 12.45 Uhr fuhren
wir wieder mit dem Bus zurück nach Söll.
Da die Sonne mittlerweile rausgekommen war, machten wir eine kleine
Wanderung
zum Moorsee oberhalb von Söll (ca. 3,5 km) Dort, oberhalb des Sees
in der Sonne
auf einer Bank gesessen und die Stille genossen.

Wieder zurück am
Hotel, abermals die Sonne am Pool genossen,
ehe es zum Abendessen ging.
Nach jedem Abendessen
haben wir einen Verdauungsspaziergang
durch den Ort gemacht, damit wir nicht mit so vollem Magen ins Bett
gehen
mussten.
Wanderung ca. 3,5 km
03.10.2026, Sa
Wolken bis 10 Uhr,
dann Sonne, ca. 20 Grad
Das es an diesem
Morgen noch wolkig und kühl war, sind wir
mit dem Auto nach Ellmau (ca. 8 min) gefahren, da wir dort im Spar
etwas
einkaufen mussten, welches wir im Spar in Söll nicht bekommen
haben.
Kreisverkehr von Söll
Zurück am Hotel
in die Fahrrad Klamotten geworfen und über
Scheffau zum Hintersteiner See hochgefahren. Da das Wetter klasse war
und
Samstag war, war es dort relativ voll und nicht so einfach, eine freie
Bank in
der Sonne zu bekommen, um ein Picknick zu machen.



Danach ging die Fahrt
wieder hinunter und weiter über Ellmau
nach Going. Dort steht das Gasthaus von Susanne aus der Serie
Bergdoktor,
welches wir natürlich auch sehen wollten.

Gasthaus Wilder Kaiser
aus der Serie

Während der Fahrt
nach Going, ging der Probealarm an.
Österreich testete an diesem Tag Sirenen und Co. Wussten wir
nicht, somit
erschraken wir schon ein wenig.
Auf dem Rückweg


Wieder am Hotel
angekommen, legten wir uns wieder an den
Pool und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen.

Dann wie alle anderen
Abende, Abendessen,
Verdauungsspaziergang und einen Obstler auf dem Balkon.
Radtour: ca. 44 km
04.10.2026, So
Morgens Wolken, ab 10
Uhr Sonne, ca. 20 Grad
Da es morgens noch ein
wenig bedeckt und kühl war, bummelten
wir ein wenig im Zimmer rum, ehe wir uns gegen 10 Uhr auf die
Räder schwangen.
hier waren unsere
Räder sicher untergebracht
Ziel war heute die
Wochenbrunner Alm oberhalb von Ellmau.
Hier hatte man einen tollen Blick auf das Gebirgsmassiv des Wilden
Kaisers und
dem „Ellmauer Tor“, das man nur mit Guide erwandern darf. Auch hier war
es wg. Wochenende und Sonne sehr voll, aber
wir ergatterten noch einen Platz auf der Terrasse in der Sonne. Dort
bestelle
ich mir einen Schweizer Wurstsalat und Achim eine Frittaten-Suppe.
Beides sehr
lecker.



Ellmauer Tor

Langsam machten wir
uns danach wieder auf die Rückfahrt nach
Söll, nicht ohne noch unterwegs auf einer Bank an einer Kreuzung
(wie toll 😊
) noch eine Pause zu machen.


Kurz später am
Pool gelegen, aber der Wind war recht kühl,
so dass es uns recht schnell aufs Zimmer verschlug.
Die Sonne geht unter
Um 17.30 Uhr hatte das
Hotel zu einem Begrüßungsdrink in die
Hotelbar eingeladen. Haben aber nur 6 Gäste angenommen.
Rund ums Restaurant:




und unser
Platz 
Danach Abendessen und
das übliche „Programm“.
Radtour ca. 33 km
05.10.2026, Mo
Bis mittags Wolken,
etwas Nieselregen, dann Sonne und
Wolken, ca. 13- 20 Grad
Da es draußen
trüb war und nieselte, sind wir in ein
Sportgeschäft von Söll gelaufen. Dort wollten wir nach neuen
Radhelmen schauen,
haben aber nichts gefunden. Noch in den Spar gegangen und Brezeln
für das
Mittagspicknick gekauft.
Heute war wandern
angesag t. Ab in die Wandersachen und um 11
Uhr mit dem Wanderbus (Kaiserjet) zur Astbergbahn in Going gefahren.
Pleite,
denn ab heute hatte diese bereits für die Sommersaison geschlossen.
Also mit dem
nächsten Bus zurück nach Ellmau gefahren, um
dort mit der Hartkaiserbahn hochzufahren. (Tageskarte 38 Euro/Person).
Dort auf Höhe von
der Mittelstation zur Tanzboden Alm
gelaufen, incl. Picknick in einer nagelneuen Rasthütte unterwegs
(ca. 3 km).
Auf der Alm in der Sonne noch etwas getrunken, ehe wir zur
Brandstadlbahn
gegangen sind.


Winterwanderweg, Tunnel unter der Piste



In der Gondel hingen
zwei Wasserflaschen, die im Notfall,
wenn man länger mit der Bahn festsitzt, Wasser hat. Ich witzelte
noch,
hoffentlich nicht bei uns. Wir fuhren an, und 1 min. später stand
die Bahn.
Nach ca. 5 Minuten fuhr sie rückwärts und wir mussten aus der
Gondel wieder
aussteigen und die in die nächste einsteigen. Warum- keine Ahnung.
An der Talstation in
Scheffau angekommen, sahen wir, dass
der Bus nach Söll erst in über 1 Std. fährt. So lange
warten hatten wir keine
Lust. Da wir die Strecke vom Radfahren her kannten, entschlossen wir
uns, diese
Strecke jetzt mal wandertechnisch zu erkunden. Ca. 2 Std.
benötigten wir bis
Söll und die Uhr zeigte ca. 6 km an. Unterwegs sahen wir dann
dieses:

Danach das Abendritual.
Wanderungen: 3 km auf
Höhe, 6 km bis Hotel
06.10.2026, Die
Ganzen Tag sonnig, ca.
18 Grad
Blick morgens vom Balkon

Nach dem
Frühstück traten wir wieder kräftig in die Pedalen,
den wir wollten zum Hexenwasser in Hochsöll hoch.
Oben angekommen, waren
wir wieder echt erstaunt, was hier,
wie auch in Ellmis Welt am Hartkaiser, für Kinder gemacht wurde.
Habe direkt
auch meiner Nichte geschrieben, dass das etwas für sie wäre,
mit dem Kind dort
Urlaub zu machen.
Unser Hotel
das braune Haus ziemlich mittig



Gegen 14 Uhr waren wir
am Hotel. Da das Wetter einfach zu
schön war, sind wir noch ein wenig den Radweg nach Scheffau
gefahren und haben
dort auf unserer Bank noch in der Sonne gesessen.
Gegen16 Uhr waren wir
wieder am Hotel und wie schon die
anderen Nachmittage noch ein wenig am Pool gelegen und später zum
Abendessen
gegangen. Am heutigen Abend gab es Chef Dinner.

Radtour: ca. 34 km
07.10.2026, Mi
Sonne, ca. 18 – 20 Grad
Da heute für den
ganzen Tag Sonne angesagt war, fuhren wir
nochmals zur Wochenbrunner Alm hoch. Das schöne Wetter nutzen
viele aus, denn
am Donnerstag soll es regnen. Daher war es wieder relativ voll dort
oben. Bei
einem leckeren Bier und beide bei einer Frittaten-Suppe ließen
wir es uns
gutgehen. Wir blieben lange dort in der Sonne sitzen, ehe die Fahrt
wieder
runter bis Söll anstand.
Unterwegs



Dort nochmals die
Sonne am Pool genossen, ehe wir zum
Abendessen gegangen sind.
Radtour: ca. 35 km
08.10.2026, Do
Vormittags Wolken,
etwas Sonne, ab 15 Uhr Dauerregen
Nach dem
Frühstück packten wir schon mal ein wenig das Auto,
ehe wir das alles am Nachmittag im Regen machen müssen und
präparierten unsere
Räder mit „Schutzkleidung“.
Um 10.30 Uhr nahmen
wir den Postbus nach Kufstein. Dort
besichtigen wir die Burg (14 Euro/Person) und hatten Glück, das
die Sonne ein
wenig hervorkam.








Später haben wir
im Purlepans
draußen gesessen, ein
Bier getrunken und einen Flammkuchen gegessen. Als es anfing zu regnen,
sind
wir zum Bahnhof gelaufen, denn ab dort für der Bus um 14.40 Uhr
wieder zurück
nach Söll.

Dort packten wir den
Rest zusammen und in einer kleinen
Regenpause verstauten wir die Koffer schon im Auto. Auch die Räder
wurden schon
auf dem Träger montiert, damit wir das nicht am nächsten
Morgen machen mussten.
Die Regenpause haben wir genau richtig genutzt, denn danach goss es
richtig
fest.
Da bis zum Abendessen
noch Zeit war, sind wir ins Hallenbad
gegangen um dort ein paar Runden schwimmen.

Der
Verdauungsspaziergang fiel heute aus, da es immer noch
heftig regnete. Der Abschiedsobstler nahmen wir daher nicht auf dem
Balkon ein,
sondern auf dem Zimmer.
09.10.2026, Fr, Söll – Dortmund
Brr, war das morgens
kalt, als wir losfuhren, nur 11 Grad,
aber kein Regen. Abfahrt war 9.30 Uhr.
Schnell waren wir in
Kufstein auf der Autobahn und hofften,
dass wir keine großartigen Staus unterwegs haben.
Es lief gut. Kleiner
Stau bei München (wo auch sonst) und
ein längerer vor Hagen auf der A45. Ab dem Sauerland fing es auch
an zu regnen,
da machte das fahren keinen Spaß. Gegen 18.30 Uhr waren wir
wieder zu Hause und
fanden, dass die Fahrt doch relativ glatt gelaufen ist.

Auto ausräumen, schon ein wenig wegpacken, dann hieß es Sofa
und noch eine Kleinigkeit essen.
Österreich, wir
kommen bestimmt irgendwann wieder!
Fazit:
Bilder vom Hotel
Eingang
Sitzecke hinterm
Haus
Blick auf einen Teil des Gartens

Pool
Rezeption

Bar
Vorraum
Rezeption
Treppenaufgang

Hotel:
hat uns
gefallen. Das Zimmer war modern eingerichtet, aber ziemlich klein.
Balkon mit 2
Stühlen und einem Tisch. Leider sehr wenig Staumöglichkeiten
für die Kleidung.
Bad war für 2 Leute zu klein, ebenfalls kaum
Staumöglichkeiten. Ebenerdige
Dusche war groß, aber leider kam das warme Wasser wie „die Milch
vom Ochsen“,
kaum Druck darauf.
Essen war gut, auch
wenn beim Salatbüffet abends oder
morgens beim Frühstück die Auswahl hätte etwas
größer sein können.
Outdoor- sowie
Indoor-Pool und Sauna waren klasse. Da hat es
an nichts gefehlt.

Wetter:
dazu kann
man nur sagen, einfach nur genial. Sonne fast die ganze Woche und wir
konnten
die Radtouren in kurzer Hose machen. Nachmittags noch in der Sonne am
Pool
liegen und das Anfang Oktober in Österreich, nur genial.
Gesamt KM Radtouren:
187
Gesamt KM wandern:
121,5
Kurz und knapp,
es waren schöne Tage!!!
Radweg von Söll
über Scheffau und Ellmau und weiter nach Going