09. April – 02. Mai 2010





Die Vorbereitung:
Flüge mit Emirates sind gebucht:
- Düsseldorf - Dubai / Dubai - Melbourne
- Sydney - Dubai / Dubai - Düsseldorf
- Inlandsflug von Adelaide nach Sydney mit Qantas (Freiflug über die Qantas-Meilen)

Route:
Melbourne - Great Ocean Road - Grampians - Mildura - Broken Hill - Flinders Range - Clare - Adelaide - Kangaroo Island - Adelaide - Flug nach Sydney - Blue Mountains - Sydney

09.04.2010  Freitag

Anreisetag:

Blöd, wir mußten noch arbeiten und hatten Team-Meeting. Wir müssen spätestens um 16.00 Uhr aus dem Büro, sonst wird es uns zu knapp.
Klappte auch und somit konnten wir uns zu Hause noch umziehen und saßen gegen 17.00 Uhr im Auto und fuhren zum Düsseldorfer Flughafen. Für einen Freitagnachmittag war es recht leer auf der Autobahn und wir parkten unseren Wagen auf einem Airparks Parkplatz, den wir schon vorab gebucht hatten. 

Düsseldorf – Dubai – Melbourne
 

Die Fahrt nach Düsseldorf verlief ohne Stau, es sind ja auch noch Osterferien in NRW.

Den Wagen wieder wie gewohnt bei Airparks abgegeben und mit dem Shuttle zum Flughafen gefahren. Wir waren recht früh da, daher hatten die Schalter von Emirates noch nicht geöffnet. Nachdem sie geöffnet hatten, gingen wir direkt an den Business Class Schalter, um unsere Bording Tickets zu holen. War kein Problem und auf dem Ticket war auch gleich vermerkt, das wir in die Lounges von Emirates in Düsseldorf, Dubai und Sydney gehen dürfen. Das lassen wir uns doch nicht zweimal sagen.

  in der Lounge von Emirates in Düsseldorf

In der Lounge nahmen wir uns als erstes einen Champagner, um auf den Urlaub anzustoßen. So beginnt der Urlaub gleich richtig. Zu einem kleinen Snack genehmigten wir uns einen Rotwein. Der war wohl für Achim zu viel, denn er stieß ihn um, der Stil des Glases brach ab und der Rotwein fand sich auf dem hellgrünen Teppich wieder. Wie peinlich. Wir sagten Bescheid, entschuldigten uns und schon kamen drei Emirates-Frauen und putzten alles weg. Nicht zu glauben, auf dem Teppich konnte man hinterher nichts mehr sehen. Hoffentlich passiert uns so etwas nicht im Flugzeug.

Mittlerweile wurden wir doch ein wenig nervös, wie es wohl in der Business Class (BC) aussehen wird? Wie läuft das dort ab? Also ab zum Flugsteig und wir konnten sofort einsteigen – eben BC. Wir saßen noch nicht einmal richtig, das wurde uns gleich ein Glas Champagner angeboten. Pünktlich hob der Flieger ab und brachte uns ruhig in 6 ½ Std. nach Dubai.

  .. sieht doch gemütlich aus, mit viel Platz

Während des Fluges konnten wir aus allerlei Getränken, 2 Vorspeisen und 3 Hauptspeisen auswählen: Lamm, Chicken und Vegetarisch. Geschmacklich fanden wir es nicht so toll. Zum Nachtisch gingen sie mit einem Wagen durch die Reihen, auf dem eine Auswahl verschiedener Käsesorten stand. Dazu konnte man auch Pralinen, verschiedene Kaffeearten oder Tee bekommen. Einfach nur genial.

Landung in Dubai um 6.30 Uhr in der Früh bei 30 Grad. Davon bekamen wir aber in der Emirates Lounge nichts zu spüren. Die Lounge sehr groß und auch sehr voll. Dort hat es uns nicht so gut gefallen, wie in Düsseldorf oder später in Sydney. Da wir noch pappensatt vom Flug waren, tranken wir nur Cola und warteten auf den Weiterflug. Ach ja, ins Internet sind wir auch noch gegangen, denn dieses ist in der Lounge kostenlos. Unsere Verwandtschaft muss doch wissen, das es uns gut geht. Die Wartezeit bis 10.00 Uhr zog sich trotzdem hin. 

Jetzt wussten wir ja ein wenig, was uns in der BC erwarten würde. Die Sitze während des Weiterflugs haben einen tollen Abstand, sind breit und man konnte den Sitz fast ganz flach legen. So konnten wir den langen Flug gut überstehen (13 ½ Std.) und auch mal die Augen zumachen. Einige Filme gab es in Deutsch, so das es nicht allzu langweilig wurde.

Der Service war erste Sahne, ständig kam die Stewardess mit Getränken, Softgetränken oder auch verschiedenen alkoholischen Getränken vorbei. Ein Lunch, zwischendurch warme und kalte Snacks sowie das Breakfast rundeten den tollen Flug ab.

 

Pünktlich um 5.30 Uhr australischer Zeit landeten wir in morgens Melbourne. Doch was war das? Es regnete und nicht das zu knapp. Die Immigration war ohne Probleme, leider ließ der 2. Koffer etwas auf sich warten. Machte aber nichts, denn wir hatten ja genug Zeit.

 

11.04.10 Sonntag

Melbourne

Richtig, wir sind erst sonntags in Australien angekommen, denn der Flug dauert doch ein wenig länger.

Mit einem Taxi sind wir ins Hotel gefahren (ca. 50 Dollar). Leider war das Zimmer noch nicht fertig, aber damit hatten wir gerechnet. So haben wir uns in die Lobby gesetzt und den Tag etwas geplant.

Gegen 8.00 Uhr sind wir durch die noch menschenleere Stadt losgezogen. Die Flinders Station, St. Pauls Cathredral und div. Innenstadtstraßen wurden abgeklappert. Mittlerweile waren auch mehr Menschen unterwegs und wir nicht mehr so allein. 



Yarra River


St. Pauls Cathredal


Flinders Station


Victoria Market

Mit einem kostenlosen City-Shuttle-Bus sind wir ca. 2 Std. durch die Stadt gefahren und am Queen Victoria Market ausgestiegen. Hier konnte man alles an Souvenirs kaufen, was man nicht braucht. Wir haben außer 4 Kühlakkus für unsere Tupper-Kühltasche nichts gekauft, denn das wollen wir in Sydney im Paddys Market machen. 

Gegen 12.00 Uhr waren wir im Hotel zurück und konnten unser Zimmer beziehen. Endlich unter die Dusche. 

Doch auch am Nachmittag gönnten wir uns keine Ruhe. Mit der kostenlosen Tram fuhren wir wieder in die City und liefen zu den neu gestalteten Docklands. Dort sind wir ein wenig durch die Läden geschlendert und das Ende vom Lied war, das wir uns beide Schuhe gekauft haben. Achim Schuhe tauften wir Krokodile-Dundee Schuhe, da sie vorn recht spitz sind. Ich hatte mir hohe Sandalen-Pumps gekauft, die ich später abends in Sydney in den Bars angezogen habe. 

Jetzt plagte uns doch ein wenig der Hunger. In einem Straßencafe in den Docklands bestellten wir uns Knoblauchbrot und eine Flasche Chardonnay (Wolf Blast) und stießen auf einen hoffentlich tollen Urlaub an.

 

Gegen 16.30 Uhr waren wir wieder im Hotel, leicht weinbeseelt und fast 50 Std. auf den Beinen. Wir wollten uns nur kurz ausruhen, ehe wir zum Abendessen losziehen wollten, aber wir schliefen gegen 17.30 Uhr ein und standen erst am nächsten Morgen gegen 9.00 Uhr wieder auf. Auch eine Art von relaxen! 

Hotel: The Gateway Inn (Comfort Inn),   130,00 Euro (gebucht über Reisebüro)

Wetter: Regen, bedeckt, später sonnig, ca. 18 Grad

 

12.04.10 Montag

Melbourne – Apollo Bay

 
Nach 15 ½ Stunden Schlaf wachten wir sehr gut ausgeschlafen auf und frühstückten im Hotel-Restaurant (nicht incl.).

Um 10.15 Uhr standen wir mit Sack und Pack bei Europcar in der Franklin Street und standen und standen, fast 1 Std. lang, es war proppenvoll.

Mit einen Suzuki Grand Vitara 4WD fuhren wir endlich vom Hof und suchten uns in den Straßen von Melbourne den richtigen Weg nach Ocean Grove, wo wir uns Spinning Bekleidung von Body Torque kaufen wollten. Braucht ja nicht extra erwähnt zu werden, dass wir dort auch etwas fanden. 

Apropo suchen von Adressen in Städten. Ein Bekannter aus einem Forum hat uns sein australisches Tom-Tom Navi geliehen. Dieses kam genau einen Tag vor unserem Abflug bei uns zu Hause an und ich konnte noch schnell die eine oder andere Adresse einspeichern und mich ein wenig damit vertraut machen. Für unser eigenes Navi (Becker) gibt es leider keine australischen Karten und somit hatte ich mich im Netz nach einem Navi umgesehen. Da bot mir Stephan an, seines zu nutzen, er würde es uns zusenden. Das fanden wir super, super nett vom ihm, einem Fremden etwas zu leihen, denn so ein Navi kostet ja auch ein wenig Geld.

Wir waren jedenfalls froh, dieses bei uns zu haben, denn es erleichtert es doch ein wenig, Motels, Hotels oder div. andere Dinge zu finden. Danke Stephan! 

Nach dem Einkauf bei Body Torque  ging es auf die Great Ocean Road bis Apollo Bay. Auf dieser Strecke ist noch nicht so viel zu sehen. Kurz vor Lorne machten wir das berühmte Photo des Schildes der Great Ocean Road, ehe sich die Straße dann immer enger und kurviger werdend, bis Apollo Bay windet. Unterwegs nahmen wir den einen oder anderen Lookout mit, und diese machten schon Appetit auf den nächsten Tag. Hoffentlich hält sich das Wetter, denn ab frühen Nachmittag zog es zu und die Sonne war nicht mehr zu sehen.






Motel: Comfort Inn – The International, 135 Dollar / 93 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: ca. 18 Grad, bis frühen Nachmittag sonnig, dann bedeckt und stürmisch

233,5 km

 

13.04.10 Dienstag

Apollo Bay – Warnambool

Unseren ersten Abstecher an diesem Tag nannten wir Koala-Watching. Wir fuhren die Stichstraße zum Cape Otway Lighthouse, da dort in den Bäumen viele Koalas sitzen sollten. Und genau dem war auch so. Man konnte die Kerlchen nicht verfehlen, denn wenn sie in den Bäumen hockten, standen auch gleich mehrere Autos auf den Straßen und die Menschen zeigten nach oben. Waren die Koalas niedlich, wie sie in den Astgabeln saßen und meist schliefen. Unsere Kamera klickte unentwegt.



Wieder auf der Great Ocean Road zurück, kam gleich der nächste Abstecher, ins Melba Gully. Dieses ist eine ca. 30 min. lange Wanderung durch ein Tal mit Riesenfarnen und Bäumen, die bis zu 72 Meter hoch sind. War eine nette Wanderung durch den Regenwald.


Doch nun sollte es zum Highlight des Tages gehen, die 12 Apostel. An der Straße stand ein großes Parkplatzschild und wir mussten rechts abbiegen. Der Parkplatz war recht voll, aber wir fanden noch ein Plätzchen in der ersten Reihe.

Jetzt hieß es nur noch unter der Straße durchgehen, das Visitor-Center links liegen lassen und wir kamen zu den Aussichtsplattformen. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Felsformationen. Leider war es nicht sonnig, aber auch mit dem bedeckten Himmel gab es tolle Bilder.



Auf der Strecke nach Warnambool machten wir noch div. Stopps, um die Steilküste aus allen Blickwinkeln zu sehen und zu fotografieren. An den Gipson Steps konnten wir sogar bis zum Strand hinunter gehen und die Formationen aus einer anderen Perspektive bewundern. 








Echina


London Bridge

Ein toller Abschnitt der Great Ocean Road, die sich hinter dem Highway Nr. 1 (USA) und dem Chapmeans Peak Drive (Südafrika) auf keinen Fall verstecken muss. 

In Warnambool angekommen, sind wir erst einmal nach Coles (Supermarkt) gegangen und haben uns mit Lebensmitteln eingedeckt: Joghurt, Marmelade, Butter, Toast, Aufschnitt und Tim-Tams (sauleckere Kekse) wanderten in den Einkaufswagen. Salat, Fleisch zum grillen, BBQ-Sauce, Wasser, O-Saft, Wein und Bundaberg-Cola (Rum-Cola) rundeten unser Sortiment ab. 

Ein Motel war auch schnell gefunden und die Lebensmittel im Kühlschrank verstaut. Hoffentlich bekommen wir das alles morgen in die Kühltasche.

Da das Motel sehr zentral lag, konnten wir zu Fuß los gehen und uns ein Restaurant für das Abendessen suchen. In einer Pizzeria aßen wir eine schmackhafte Pizza und anschließend gab es auf dem Zimmer noch einen Schlummerwein.
 

Motel: Best Western, 130 Dollar / 90 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: ca. 15 Grad, bedeckt

192 km

 

14.04.10 Mittwoch

Warnambool – Halls Gap

Losgefahren sind wir gegen 8.15 Uhr bei leichtem Regen. Was soll das? Regen, es reicht. Was machen wir nur wieder falsch? 

Gegen Mittag waren wir in Halls Gap und suchten unsere per Internet vorgebuchte Unterkunft. Leider war die Cabin noch nicht bezugsfertig. Egal, fahren wir halt schon mal in den NP hoch. 

Stopps machten wir an einem Lookout und an den bekannten Balconies. Wie die so „in der Luft hängen“, toll. Weiter ging es zum McKenzie Fall, wo aber durch den trockenen Sommer nicht viel Wasser floss. Leider war das Wetter auch nicht so sonnig, und es war empfindlich kühl. Hofften wir doch auf sonniges Wetter morgen für die Wanderung. 



Blick auf  Halls Gap


The Balconies


Kokobarra (Lachender Hans)


McKenzie Falls

Wieder im „Ort“ Halls Gap angekommen, mussten wir erst einmal für Achim Wandersocken kaufen. Hatte er seine doch zu Hause vergessen. In einem kleinen Outdoor-Geschäft wurden wir fündig und auch gar nicht so teuer (ca. 5 Dollar). Der Ort ist super klein und nur auf Tourismus ausgerichtet. Man bekommt alles und in einem neu gestalteten Cafe, Restaurant, Geschäft – Bordwalk konnte man schön draußen sitzen und essen. Das nahmen wir uns für morgen nach der Wanderung vor. 

Um 15.00 Uhr waren wir wieder im Resort und konnten unser Studio beziehen. Sehr nett gemacht. Wir hatten die Deluxe-Version und somit einen Spa in der Cabin. Da wir doch ein wenig kalt geworden waren, gab es erst einmal ein heißes Bad mit viel Blubber. Anschließend tranken wir eine Bundaberg-Cola auf unserer Terrasse und sahen den Kängeruhs zu, die vor uns auf der Wiese grasten und rum hopsten. Die weißen Kakadus waren recht frech und saßen vielleicht 1 – 2 Meter von uns entfernt im Beet und beäugten uns interessiert. Es könnte ja etwas zu stibitzen geben. 



diese Kakadus saßen gegen abend immer direkt an unserer Hütte...


.....und die Kängeruhs sprangen auf der Wiese herum....


Um 17.30 Uhr fingen wir an, unser BBQ vorzubereiten. Es gab Salat, Hähnchenfilets, Lammkotelett und Chilli- und Cheesehackbällchen – lecker.

Den Grill haben wir mit einem alten T-Shirt super sauber gemacht. Da wir einiges an alter Kleidung dabei hatten, haben wir die getragenen Shirts einfach zum säubern der Gas-Grill-Platte genommen. Ich glaube, so sauber war der Grill vorher nicht.



Nach dem Essen und spülen (die Spülmaschine war leider out of Order), setzten wir uns mit einem Glas Wein auf die Terrasse. Während wir dort saßen, hüpfte ein Kängeruh ca. 2 Meter an uns vorbei. Es wurde uns aber recht schnell kalt draußen, so das wir gegen 19.30 Uhr uns ins Zimmer verzogen, die Heizung anmachten, Tagebuch schrieben, lasen und früh schlafen gingen.

Mitten in der Nacht tapste ich auf die Toilette und machte nur dort Licht. Auch Achim war wach geworden und wollte pullern. Da es ihm im Zimmer aber zu dunkel war, machte er seine Nachttischlampe an und KNALL – es wurde stockdunkel im Zimmer. Gut das wir abends noch die Taschenlampe auf den Tisch gestellt hatten. Diese ertastet und festgestellt, das die Birne aus der Lampe herauskatapultiert worden ist. Teilweise lagen noch Glasreste im Bett. Jede Hütte hat aber Gott sei Danke seine eigene Sicherung. Diese wieder eingedrückt, der Strom war wieder da und wir konnten aufräumen. Schreck während der Nachtstunden.
 

Motel: D´Altons Resort, Deluxe Cottage, 120 Dollar /  84 Euro (gebucht über Internet)

Wetter: 12 Grad, unterwegs Regen, Grampians sonnig bis bewölkt

224 km

 

15.04.10 Donnerstag

Halls Gap

Heute hatten wir uns die Wanderung durch den  Wonderland Loop vorgenommen. Die Strecke führte von Halls Gap zu den Pinnacles, durch die Silent Street und dem Grand Canyon zum Wonderland Car Park, und wieder zurück nach Halls Gap.

Ca. 4 Stunden waren wir auf diesem 9 km langen, super tollen Rundweg, unterwegs.






Street of Silence






"Abstieg" in den Grand Canyon

Zurück in Halls Gap setzten wir uns mit einem Milch-Shake in ein Cafe und ließen die Wanderung Revue passieren.

Nach der Dusche nahmen wir vor der Cabin noch ein kleines Sonnenbad, sahen den Kängeruhs und den Papageien zu und amüsierten uns über die Kakadus.









Abends gab es wieder ein leckeres BBQ, bevor uns die Kälte in die Hütte trieb.
 

Motel: D´Altons Resort, Deluxe Cottage, 120 Dollar /  84 Euro (gebucht über Internet)

Wetter: größtenteils sonnig, ca. 20 Grad

0 KM

 

16.04.10 Freitag

Halls Gap – Mildura
 

Nach unserem selbstgemachten Frühstück checkten wir aus und machten auf den Weg nach Mildura.

Irgendwo unterwegs, rechts und links war Buschland, spielte unsere CD das Apres Ski Lied „Schneewalzer“.  Passt wohl nicht so ganz hierhin, oder?

Die B210 zog sich schnurgerade durch die Felder mit leichtem Baumbestand. Eintönig, aber man muss ja von A nach B kommen.

 

Mittagspause haben wir am Lake Goorang bei Hopetown gemacht. Die Hälfte des Weges nach Mildura war geschafft.

 

Gerade lief ein weiterer Apres Ski Hit, mitten im Steppen-Outback „Bei uns in Kufstein“, wir sind schon ein komisches Pärchen, die solche Musik mitnehmen.

Mittlerweile waren unsere Frontscheibe und der Kühlergrill ein einziger Friedhof. Millionen von Heuschrecken flogen während der letzten 50 km ins Auto. Es war ständig am klatschen. Später erfuhren wir, dass im Moment die schlimmste Heuschrecken-Plage seit 15 Jahren herrschen würde. Viele Autos hatten ihre Kühler vorn mit einem Netz gesichert, damit  er nicht völlig verstopft. Andere Autos, sowie auch unseres, war vorn fast gelb von den toten Tieren. Mit einem Stöckchen pulten wir einige Kadaver heraus. Später übernahm das in Wilpena ein Rabe, bzw. in Broken Hill rückten wir den Kadavern mit einer Hochdruckreinigung auf den Pelz. 



Gegen 15.00 Uhr waren wir in Mildura und bezogen ein Zimmer direkt in der Innenstadt. Die Stadt, am Murray River ist recht groß, damit hatten wir so nicht gerechnet, kam uns aber recht, da wir noch ein wenig einkaufen und durch die kleine Fußgängerpassage bummeln wollten. 

Ein kurzer Spaziergang durch die Fußgängerzone, ehe wir uns am Fluss ein wenig mit Bundaberg-Cola und Tim-Tams ausgeruht haben. Später, in einem Internet Cafe, ein Lebenszeichen nach Hause abgegeben und zum Abendessen gegangen. 



Hauptstr. in Mildura


Murray River

Nach dem Abendessen haben wir am Pool noch eine Flasche Wein getrunken und die laue Abendluft bis 21.00 Uhr genossen.

 
Motel: Commodore Moter Inn, 120 Dollar /  84 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: sonnig, ca. 24 Grad

400 km

 

17.04.10 Samstag

Mildura – Tagesauflug Mungo NP

 
Nach einem Frühstück im Motel (9.50 Dollar/Person) ging es auf die Piste zum Mungo NP. 110 km one-way, davon 88 km ungeteert. Es zieht sich ein wenig, aber mit 80 – 100 Std/km kamen wir der Sache schnell näher. Hier mit einem normalen PKW zu fahren ist machbar, aber sicherlich nicht der Bringer. 

Am Visitor Center angekommen, 7 Dollar in einen Umschlag gesteckt und wir fuhren zur „Wall of China“, der Attraktion dieses Parks. Von weitem sieht sie nicht sehr spektakulär aus, ist man aber davor bzw. läuft darin herum, sieht man, welche filigranen Steinformationen hier zu finden sind.



"The Wall of China" in der Ferne


... und so sah es von Nahem aus...

Wir durchstreiften das Gebiet und machten zahlreiche Photos. Dabei entschlossen wir uns, die 60 km Gravel-Rundtour nicht zu machen, da wir dort keine weiteren „Erkenntnisse“ zu diesem NP mehr erwarteten. 





auf dem Rückweg

Nach einem Lunch im Auto, draußen war es wg. der Fliegen nicht möglich, fuhren wir wieder zurück nach Mildura. Allerdings gab es vorher noch einen Abstecher nach Wentworth, ca. 30 km von Mildura entfernt. Dort sind die Perry Sand Hills, ein kleines Dünengebiet. Ganz nett und am späten Nachmittag sahen die Farben des Sands auch richtig gut aus. 





Wieder in Mildura angekommen, noch ein paar Lebensmittel und Wasser eingekauft, dann konnte endlich der Sand, die Sonnencreme und der Schweiß abgeduscht werden.

Achim säuberte auch das Auto, wo mal wieder etliche Heuschrecken den Tod auf der Windschutzscheibe und im Kühlergrill gefunden haben. 

Abendessen gab es in der Mildura Brewery. Hier hatte man die Auswahl, sofort zu bezahlen, oder die Kreditkarte an der Kasse zu hinterlegen und hinterher zu zahlen. Die Zahlmethoden in Australien sind schon manchmal sehr eigenartig. 

Den Tag haben wir mit einem Gläschen Wein wieder am Pool ausklingen lassen.

Nach 3 Std. Schlaf wachte ich auf und hatte so eine Ahnung. Habe ich vorhin die Jacke vom Pool wieder mit hineingenommen? Kurz nachgeschaut, nein, die muss noch draußen sein. Flugs über den Parkplatz gelaufen und siehe, sie hing immer noch über dem Stuhl.

 

Motel: Commodore Moter Inn, 120 Dollar /  84 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: sonnig, ca. 29 Grad

315 KM

 

18.04.10 Sonntag

Mildura – Broken Hill

 
Heute nahmen wir wieder ein selbstgemachtes Frühstück auf dem Zimmer ein. 

Die Fahrt nach Broken Hill war recht langweilig. Meist gerade aus, ab und zu mal eine Kurve, Wildlife – Fehlanzeige. Alle halbe Stunde kam mal ein Auto vorbei, das war es auf ca. 280 km. Gähn!



In Broken Hill angekommen, sind wir erst zur Daydream Mine gefahren und haben dort eine Führung (1 ½ Std., 25 Dollar/Person) mitgemacht. Nicht zu glauben, unter welchen Bedingungen die Schürfer hier früher arbeiten und leben mussten. Die Führung war sehr interessant, vor allem, als es auch in den Schacht unter die Erde gjng.







unterwegs mußten Viehgatter geöffnet werden


Blue Tongue Skunk


weggespülte Straße

Anschließend noch einen Abstecher in die Semi-Ghost-Town Silverton unternommen, was uns aber nicht vom Hocker riss.



links das Mad Max Auto

Zurück im „Welt“ Ort Broken Hill wurde erst einmal ein Motel gesucht und anschließend durch die tote Innenstadt (war ja schließlich Sonntag) gelaufen.



..links vom Motel nichts....



... rechts vom Motel nichts...


jetzt wurde das Auto mal richtig gesäubert


Hilfe, wir wurden geschrumpft

Wieder zurück im Motel geduscht und wir sind abermals zu Fuß losgegangen, um in einem Restaurant zu Abend zu essen. Dort aßen wir eine leckere Pizza und genossen ein Glas Wein dazu. 

Später im Motel noch ein wenig gelesen, ehe wir das Licht ausmachten. 

Motel: Daydream Motel (Low Budget Kette), 85 Dollar /  59 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: sonnig, ca. 25 Grad

387 KM

 

19.04.10 Montag

Broken Hill – Wilpena

 
Im Motelpreis war ein kleines Frühstück enthalten, welches uns morgens aufs Zimmer gebracht wurde. Am Abend zuvor konnten wir auf einem Zettel ankreuzen, was wir denn gern haben wollten und um welche Uhrzeit uns das Frühstück gebracht werden sollte.

Um 8.15 Uhr waren wir auf unserer längsten Strecke unterwegs. Der Barrier Highway mit ca. 260 km durchs Nichts, absolutes Nichts, bin ich gefahren, ehe Achim wieder da Steuer übernahm und die weiteren Kilometer bis in die Flinders fuhr.









  ... unterwegs....

Um 14.00 Uhr checkten wir im Wilpena Resort, im Flinders NP, ein. Da reichte es uns auch. Die Fahrt war doch sehr eintönig und langweilig.



Am späten Nachmittag sind wir noch zum Sacred Canyon aufgebrochen und dort ein wenig in den Felsen herumgeklettert. Auf dem Rückweg (Gravelroad) wurde auch das eine oder andere Kängeruh gesichtet. 



Für unser BBQ-Abendessen hatten wir uns in Broken Hill wieder mit Fleisch und Co eingedeckt. Mittlerweile war es schon dunkel, während wir unser Fleisch auf dem öffentlichen Gasgrill grillten.






Urlaubs-Hausmann Achim bei der Vorbereitung, der Durchführung und der Beendigung. unseres BBQ´s

Gegen 20.30 Uhr fielen wir wieder todmüde in Bett. Um 23.10 Uhr hörten wir nicht schlecht. Draußen regnete und donnerte es. Äh, was soll das denn nun wieder? Hoffentlich ist es morgen wieder sonnig.
 

Motel: Wilpena Resort, Heysen Deluxe Cottage, 138 Euro (gebucht über DERTour)

Wetter: sonnig, ca. 28 Grad

530 km

 

20.04.10 Dienstag

Wilpena Pound

Die Sonne schien am morgen und nach einem leckeren selbstgemachten Frühstück gingen wir zum Visitor Center, um uns nach Wanderungen zu erkundigen.

Wir entschieden uns für die Wanderung auf den St. Marys Peak, allerdings sagten wir schon vorher, das wir nicht bis oben (ca. 1.100 Meter) gehen werden. Diese Wanderung ging direkt vom Resort ab und somit mussten wir nicht noch Auto fahren. Nach dem gestrigen Fahrtag tat das richtig gut.



 Ca. 1 km vor dem Gipfel drehten wir aus 2 Gründen um.

  1. war es doch ziemlich steil dort hinauf und die Ausblicke, die wir bis hierhin hatten, waren schon sehr schön
  2. kam eine dunkle Regenwand incl. Donnergrollen auf uns zu. 

Gut das wir umgedreht hatten und recht schnell zurückgewandert sind. Hier kam dann wieder der Begriff Speed-Hiking auf, den wir im Westen der USA 2009 kreiert hatten. Unterwegs fing es schon leicht an zu regnen und als wir an unserer Cabin ankamen, sie gerade aufschlossen, kam ein Sturzregen herunter, der es in sich hatte. In kürzester Zeit stand alles unter Wasser und dicke Sturzbäche flossen zwischen den Cabins auf die Straße. Eine Cabin oberhalb von uns wurde überflutet.


Wir sind also keine Minute zu spät umgekehrt, hatten aber eine schöne 3 ½ Std. Wanderung bei Sonne und angenehmen Temperaturen.

Wie wir allerdings den Tag morgen gestalten werden, ist noch fraglich. Denn schon heute Morgen sagte man uns, das viele Tracks, incl. Brachina Gorge (die wollten wir doch so gern fahren), geschlossen sind, da es die Tage zuvor auch fest geregnet hat. 

Nachdem der Regen am Nachmittag nachgelassen hatte, schnürten wir ein weiteres Mal unsere Wanderschuhe und sind zum Wangarra Lookout (7,8 km, ca. 3 Std.) gelaufen. Die Wanderung führte viel durch Wald und zum Schluss einige Stufen hoch zum Lookout. Ein schöner Abschluss für diesen Tag.

Wieder in der Hütte angekommen, hatten wir aber die Nase vom Wandern für diesen Tag voll. 

Auch heute gab es wieder ein selbstgemachtes BBQ auf dem öffentlichen Grill.

 

Motel: Wilpena Resort, Heysen Deluxe Cottage, 138 Euro (gebucht über DERTour)

Wetter: morgens sonnig, ca. 20 Grad, ab mittags Sturzregen, ca. 15 Grad

0 km

 

21.04.10 Mittwoch

Wilpena

 
Wieder gab es ein selbstgemachtes Frühstück. Anschließend musste das Auto leider  bewegt werden, denn wir wollten eine Rundtour durch die Flinders machen.

Kaum von der Cabin weg, lief eine Herde Emus vor uns über die Straße – toll.

 

Zuerst ging es durch das Bunyeroo Valley. Dort wollten wir den Hike in die Bunyeroo Gorge machen, die wir aber nach 1 km abbrachen. Durch den Regen war der Weg teilweise weggeschwemmt worden bzw. stand noch unter Wasser. Die Wanderung war ein hüpfen von Stein zu Stein, sonst hätte man den roten Matsch zentimeterdick unter den Wanderschuhen. Das ganze machte keinen Spaß, daher brachen wir leider ab. Auch konnte man fast gar nicht erkennen, wo der Weg langgeht und ehe wir uns verlaufen oder versteigen, siegte die Vernunft und wir drehten um.



Der Pound im Morgenlicht


... wir suchen den Weg...


An der Straße zur Brachina Gorge angekommen, bogen wir rechts ab, denn die Strecke durch die Gorge (links) war ja leider geschlossen.

Einen Abstecher ins Aroona Valley sollte nicht fehlen. Eine schöne Landschaft um uns herum. Am Ende der Strecke machten wir ein kleines Picknick und genossen die Ruhe und die Sonne der Landschaft.



Wieder auf der Hauptstrecke nach Wilpena wurden noch 3 Lookouts angefahren.

  1. Stokes Hills, wo wir einen tollen Blick über die hügelige, grüne Landschaft hatten. In der Ferne konnte man den Pound sehen.
  2. Hucks Lookout, wo man einen schönen Blick auf den Pound hatte.
  3. Chevenaux Tree, ein alter Baum, wo man den „Spirit of Australia“ fühlen kann. 


Wieder in der Cabin angekommen, holten wir uns einen Schoko-Muffin in kleinen Lebensmittelladen und machten uns eine Tasse Kaffee. Dieses genossen wir bei Sonne draußen auf der Terrasse.

Ein Sonnenbad mit einer kalten Bundaberg-Cola in der Hand rundete den gelungenen Tag ab. So lässt es sich leben.

  ein Rabe hilft uns beim säubern des Autos

Gegen 17.00 Uhr fing es an zu regnen und wir hofften, dass es bald wieder nachlässt, denn wir wollten doch noch unser restliches Fleisch abgrillen fürs Abendessen und das Fleisch auf dem Grill nicht baden. Während einer Regenpause grillten wir schnell und genossen mal wieder ein leckeres Abendessen. Mit einem Chardonnay beendeten wir die Tage in Wilpena.

 
Motel: Wilpena Resort, Heysen Deluxe Cottage, 138 Euro (gebucht über DERTour)

Wetter: sonnig, ca. 24 Grad, abends Regen

107 km

 

22.04.10 Donnerstag

Wilpena – Clare
 

Heute verlassen wir das Outback und fahren wieder Richtung Küste. 

Nach ca. 150 km machten wir am Mt. Remarkble einen Wanderstopp. Dort wanderten wir ca. 2 km durch die Aligator Gorge. Diese Kurzwanderung war nach unserem Geschmack. Eine schmale, enge Schlucht mit hohen, senkrechten Wänden, die in der Sonne toll rot leuchteten.



einsames Haus unterwegs


The Terraces


Aligator Gorge

Nach ca. 2 Std. setzten wir unseren Weg fort und fanden Quartier in Clare, Beginn der Weinländer von Australien.

Für abends benötigen wir noch einen Weißwein, aber an der Hauptstraße von Clare war kein Bottle-Shop zu finden. Das kann doch nicht sein, sind wir doch in den Weinländern und es gibt keine Möglichkeit einen Wein zu kaufen? Später fanden wir in 2. Reihe der Hauptstraße ein kleines Einkaufszentrum mit einem Bottle-Shop, der Abend ist gerettet.



unterwegs nach Clare



Hauptstraße von Clare

Zum Abendessen sind wir nochmals nach Clare hineingefahren, zu Fuß war es zu weit, und dort abermals eine leckere Pizza gegessen.
Wieder im Motel angekommen, die Weinflasche am Pool geköpft, 2- 20 Seiten gelesen und die Nachtruhe eingeläutet.

Apropo einschlafen. Ehe wir uns zur Nachtruhe gebettet haben, wurden erst einmal kleine schwarze Würmer auf dem Teppichboden im Zimmer gekillt. Ekelig! Unsere Pantoffel „schliefen“ die  Nacht auf dem Nachtkästchen, denn nachts in Würmer zu treten, nicht mit uns.

 
Motel: Clare Valley Motel, 108 Dollar /  77,50 Euro (vor Ort gesucht)

Wetter: sonnig, ca. 27 Grad

355 km

 

23.04.10 Freitag

Clare – Adelaide

 
Unser letztes selbstgemachtes Frühstück, ab morgen ist das Frühstück bei den Übernachtungen immer incl. Wir haben gut geplant, bis auf die Marmelade, haben wir alle Lebensmittel verbraucht. So konnten wir unsere Kühltasche in den Koffer packen, ab heute wird sie nicht mehr gebraucht. 

Hier möchte ich nun mal eine kurze Anmerkung zu „richtigen und falschen Fehlern“ machen. 

Richtiger Fehler: wir bestellen 2 Pizzen, bekamen aber wg. Verständigungsschwierigkeiten nur eine. Das war auch gut so, denn die eine war so groß, das wir beide davon satt wurden. 

Falscher Fehler: wir bestellten 1 Pizza und bekamen wegen Verständigungsschwierigkeiten 2 Pizzen, die aber viel zu viel waren. 

Welcher Fehler ist denn nun der bessere Fehler? :-)

 
Gegen 11.00 Uhr waren wir in Adelaide und kurvten durch die Stadt zu unserem Hotel. Das Zimmer war schon fertig, so konnten wir die Koffer fix hochbringen.

Danach fuhren wir weiter, um den Wagen bei Europcar an der North Terrace abzugeben. Bis auf das wir die Einfahrt nach Europcar nicht fanden und eine Ehrenrunde drehen mussten, war die Abgabe problemlos. 

Zu Fuß ging es die ca. 800 Meter zurück ins Motel, wo wir uns kurz frisch machten. Dann ging es ab in die Innenstadt zur Rundle Mall, einer Fußgängerzone mit allerlei Geschäften. Für mich gab es mal wieder Schuhe, Achim brauchte eine neue Sonnenbrille, da er es mal wieder geschafft hat, im Urlaub seine zu zerstören. Scheint wohl eine Methode dahinter zu stecken, sich im Urlaub immer neue Sonnenbrillen kaufen zu wollen.

  Railway Station in Adelaide

Zurück auf dem Zimmer, wurden die beiden Rucksäcke für die 2-Tagestour nach Kängeruh Island gepackt. Die beiden Koffer konnten wir im Luggage Raum des Hotels lassen, da wir nach der Tour wieder in dieses Hotel kommen. Sehr praktisch, nur mit kleinem Gepäck zu reisen. 

Zum Abendessen sind wir wieder Richtung Rundle Mall gegangen und haben in einem Restaurant, oben auf einen Balkon gesessen und konnten beim Essen dem Verkehr und den Fußgängern zuschauen. Sehr interessant. Vor allem fuhren an diesem Abend sehr viele Strech-Limousinen vorbei, war mal etwas anderes.

 

Im Motel stellte Achim dann fest, das er den geliehen Adapterstecker im letzten Motel hat stecken lassen. Jetzt muss also ein neuer her, denn wir brauchen einen und außerdem müssen wir ihn ja auch wieder zurückgeben.

 

Motel: Comfort Inn Riviera, 80 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter : sonnig bis bewölkt, ca. 25 Grad

137 km

 

Gesamt KM mit dem Suzuki: 2.882 km

 

24.04.10 Samstag

Adelaide – Kängeruh Island

Mit ca. 15 min. Verspätung wurden wir von einem Bus abgeholt und ins ca. 110 km entfernte Cape Jervis gebracht. Dort gingen wir sofort auf die Fähre. Die Überfahrt war ein wenig holprig, aber was soll’s…



Hafen in Cape Jervis



Hafen in Penneshaw

In Penneshaw angekommen, wurden wir den Bussen zugeteilt. Wir waren 12 Leute, nur aus Europa (Deutschland, Österreich, Spanien, Frankreich, Dänemark und England). Da wir nur einen kleinen Bus hatten, konnte er auch unzählige Gravel-Roads fahren, was das ganze abwechslungsreich machte.

Zuerst ging es zu einer Schaf-Farm, wo uns gezeigt wurde, wie die Schafe geschoren und die Wolle hinterher verarbeitet wurde. Sehr interessant und ein absoluter Knochenjob.



Dann ging es weiter zu einer Eukalyptus Destillerie, wo u.a. ein kleines Kängeruh großgezogen wird, welches auf der Straße gefunden worden ist. Der Duft der Eukalyptus Produkte sagte uns aber nicht zu.



Anschließend besuchten wir eine Honigfarm. Das hätte man sich auch schenken können. 

Weiter ging es zur Seal-Bay. Toll, wie die Robben da am Strand faul herumlagen. Viel Zeit haben wir hier nicht verbracht, denn es war recht kühl, sehr windig und immer wieder fing es an zu regnen.

 

Letzter Stopp für diesen Tag war die Little Sahara, ein Dünengebiet, wo wir die Dünen mit einem Sand-Board herunter fahren konnten. Erst wollten wir ja nicht so wirklich, dann probierten wir es aber aus. Achim zuerst auf dem Bauch, ich sitzend. Ging gut. Mutiger geworden, versuchten wir es nun mit stehen. Nun, Achim war es ganz gut gelungen, ich bin wohl ein Naturtalent, klappte auf Anhieb ganz passabel. Das ganze hat richtig Spaß gemacht. 





Dann fuhren wir zur Vivionne Bay zu unserem Übernachtungscamp. Wir hatten ein DZ gebucht, die anderen Gäste die Dorms. Duschen und Toiletten waren außerhalb der Zimmer und werden von allen Gästen benutzt, also ein großer Waschraum, Männlein und Weiblein getrennt.

Z.Z. ist alles noch recht sauber, denn die Anlage ist ganz neu. Wie wird es dort wohl in einiger Zeit aussehen? So ganz toll fanden wir das mit dem Wasch- und Toilettenhaus nicht, aber für eine Nacht war es ok. 

Lunch und Abendessen war incl. allerdings mussten es selbst machen. Da aber alle mithalfen, war es schnell fertig. Beim Abendessen gab es gegrilltes Fleisch und 2 Salate, die aber schon im Camp vorbereitet waren.


Gegen 20.00 Uhr sind wir nochmals losgefahren, denn unser Guide wollte uns noch Pinguine zeigen. Den einen oder anderen konnten wir in den Felsen sehen, sie taten uns aber leid, da sie mit einer Taschenlampe angeleuchtet wurden. 

Wieder im Camp unterhielten wir uns noch eine Weile mit zwei Mädels (Deutsche und Österreicherin), die in Melbourne als Praktikantin, bzw. als Aupair arbeiten. Wurde ein netter Abend.
 

Camp: Vivionne Bay (gebucht über Tropical Travel)

Wetter: sonnig, immer wieder Regenschauer, ca. 20 Grand

 

25.04.10 Sonntag

Kängeruh Island – Adelaide
 

Nach einem einfachen Frühstück, aber einer guten, leisen Nacht, bestiegen wir um 8.15 Uhr wieder den Bus, um zu den Remarkble Rocks und dem Admirals Arch zu fahren.

Die Rocks erreichten wir recht früh, so dass noch nicht viele andere Touristen dort unterwegs waren. Somit konnte man Photos machen, ohne das ständig einer im Bild stand.





Remarkble Rocks



Dann ging es weiter zum Admirals Arch, wo wir u.a. auch noch Seelöwen sahen.



Das Mittagessen nahmen wir auf einen Picknickplatz Nähe des Visitor Centers des Flinders Chase NP ein. Dort gab es einen Gasgrill und unser Guide grillte Hähnchenstreifen, die mit Salat und Dressing in Wraps gerollt wurden. Köstlich!

unterwegs sahen wir noch diesen Koala mit Jungtier

Nach diesem Break ging es zur Stokes Bay. Da war vielleicht interessant, wie wir durch einen engen Felsengang zum Strand gehen mussten. Dort haben wir ein wenig im Sand gelegen und die Seele baumeln lassen.



zwischen diesen Felsen mußten wir durch, um zum Strand zu gelangen



Aber noch ging es nicht direkt zurück nach Penneshaw und zur Fähre. Zuerst wurden wir noch zu einer Galerie gefahren, war man sich aber auch hätte mehr als sparen können.

Ein weiterer Stopp bei Pelikanen (die waren riesig gegenüber den Pelikanen in Florida) und eine kleine Rundfahrt durch Kingscote rundeten den Tag ab. Gegen 18.30 Uhr waren wir wieder in Penneshaw. Da die Fähre erst um 20.00 Uhr ging, hielt unser Fahrer an mehreren Imbisbuden an, wo wir etwas essen konnten. Dann brachte er uns zur Fähre und verabschiedete sich.


Die zwei Tage auf KI waren klasse. Der Guide hat uns super viel erzählt und erklärt und war auch immer mit dabei, ob es beim sandboarden war oder am Strand. Er hat sich viel Mühe zu geben, dass es uns nicht langweilig wurde und immer versucht, uns die einheimischen Tiere auf der Insel zu zeigen. Danke. 

Gebucht über Tropical Travel

 
Insgesamt sind wir auf der Insel 460 km gefahren.

 
Die 45 min. Überfahrt war sehr ruhig und um 22.45 Uhr waren wir wieder im Hotel in Adelaide. Nur noch todmüde ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
 

Motel:  Comfort Inn Riviera, 80 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter : sonnig, ca. 20 Grad

 

26.04.10 Montag

Adelaide

 
Nachdem wir ausgeschlafen hatten, frühstückten wir erst einmal in Ruhe im Hotel-Restaurant (incl.). Anschließend machten wir uns zu Fuß auf, um am Bustopp für den 99c (gratis innerhalb der Innenstadt) 40 min zu warten. Warum – wir haben es nicht herausbekommen. 

Darauf sind wir zu Fuß losgezogen. An der Rundle Mall angekommen, war diese wie ausgestorben. Da gestern Feiertag war (Anzac Day, ein Veteranen Tag) und dieser auf einen Sonntag fiel, hatten die Geschäfte am darauffolgenden Tag, also heute am Montag, geschlossen.




Straßenbahn nach Glenelg

So fuhren wir mit der Straßenbahn (16 Dollar hin/zurück für 2 Personen) in den Strandvorort Glenelg hinaus (30 min.), in der Hoffnung, dort ein wenig Sonne am Strand zu tanken. Leider war die Sonne nicht mehr da und der Wind recht kühl.



Glenelg

In einem Straßencafe am Strand nahmen wir ein kleines Mittagessen ein, bummelten ein wenig durch den Ort und fuhren später zurück ins Hotel. Hier in Glenelg waren alle Geschäfte offen und der Bär tobte dort. Alle Adelaider sind wohl an diesem freien Tag nach Glenelg gefahren, um dort am Strand zu liegen oder durch die Geschäfte zu bummeln.

Nach dem Abendessen wurden die Koffer wieder flugtauglich gepackt, und der Rest der Weinflasche vernichtet.

 

Motel:  Comfort Inn Riviera, 80 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter: sonnig bis mittags, dann bewölkt, ca. 20 Grad

 
27.04.10 Dienstag

Adelaide – Flug nach SydneyBlue Mountains

Gegen 7.45 Uhr nahmen wir ein Taxi zum Flughafen Adelaide. Ca. 20 min. Fahrt und wir checkten am Automaten für den Flug nach Sydney ein. Dieses war für uns ein Meilenfreiflug, denn auf unserem ersten Flug nach Australien 2007 hatten wir Meilen im Qantas Pogramm gesammelt, die nun ausreichten, um uns diesen Inlandsflug kostenfrei zu buchen. 

Am Gate mussten wir noch ein wenig warten, da es noch recht früh war, denn unser Flug ging erst um 9.30 Uhr. 

Pünktlich um 11.45 Uhr landeten wir nach 1 ½ Std. Flug in Sydney und holten unser 2. Auto bei Europcar ab. Ein Hyundai Geetz war unser neues Gefährt, wieder ein kleiner Möppel (s. Reisebericht Kreuzfahrt 2009). Unser Gepäck passte so eben hinein, aber für 2 Tage reichte er mehr als aus. 

Der Verkehr aus Sydney Richtung Blue Mountains war recht viel, so dass wir leider erst nach 15.00 Uhr in Leura, in den Blue Mountains, in unserem B&B ankamen. Ein schnuckeliges, altes Häuschen, mit netten Vermietern. Jill erklärte uns alles ganz genau und reservierte im Pins (Restaurant) in Leura auch gleich einen Tisch fürs uns zum Dinner.



Ach ja, bevor wir ins B&B fuhren, machten wir noch einen Abstecher zu den Wentworth Falls, wo allerdings nicht viel Wasser floss.

 

Da wir nicht auf dem Zimmer hocken wollten, fuhren wir noch kurz nach Leura, zu den Leura Cascades und den Gordon Falls. Auch hier strömte wenig Wasser.


Dann fuhren wir aber schnell wieder zurück ins B&B, da wir ziemlich froren und irgendwie auf weitere Unternehmungen keine Lust mehr hatten. Jill sagte uns, das es morgens nur 9,6 Grad gewesen wären, und das merkten wir auch noch am Nachmittag – es war kalt. 

Etwas ausgeruht im Zimmer, ehe wir zum Abendessen fuhren. Eigentlich hätten wir es auch zu Fuß machen können, aber dazu hatten wir absolut keine Lust und es war uns einfach zu kalt.

Das Essen im Pins war sehr lecker. Der Koch war Ire, seine Frau Japanerin. Achim aß Kängeruh, ich leckere Spagetti mit Bolognese-Sauce.

Wieder im B&B angekommen, haben wir uns mit einer Flasche Weißwein und unseren Büchern ins Wohnzimmer gesetzt und dort noch ein wenig gelesen.

 

Hotel: B&B Bethany Manor 155 Dollar /  110 Euro (gebucht über Internet)

Wetter: bedeckt, ca. 10 – 15 Grad

132 km

 

28.04.10 Mittwoch

Blue Mountains – Sydney

Nach einem liebevollen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Katoomba. Dort parkten wir und wanderten erst auf dem Cliff Walk ca. 40 min. bis zu den Three Sisters. Dort ging es die 670 Stufen hinab auf den Federation Pass. Mit der steilsten Tram der Welt fuhren wir an der Scenic World wieder nach oben.




unser Eckzimmer

Ca. 7 km in ca. 2 ½ Stunden waren wir unterwegs. Eine super klare Luft und schöne Aussichten unterwegs, machten die Wanderung abwechslungsreich.



Three Sisters




Treppenstufen zum Federation Pass hinunter



Katoomba Falls mit wenig Wasser


Der Schrägaufzug kommt herunter





 Auf der Bergkuppe die Scenic World von Katoomba

 Nach einem kleinen Picknick ging es auf nach Sydney, wo wir ca. 2 Std. später eintrafen.



Durch das Navi fanden wir Europcar in der Murray Street, Darling Harbour, recht schnell und gaben den Wagen ab. Ca. 300 Meter weiter war das Ibis Hotel, welches wir, trotz Koffer ziehend, schnell erreichten.

unser kleiner Möppel

 

111 km

Gesamt KM 243 

Gesamtkilometer Urlaub: 3.125 

Schnell eingecheckt und ab ging es zum Paddys Market Souvenirs kaufen. Klar wurden wir fündig und die Koffer schwerer, aber wir dürfen bei Emirates ja 30 kg mitnehmen.

Auf dem Rückweg zum Motel tranken wir noch ein Gläschen Weißwein am Darling Harbour in der Sonne.

Sydney wir sind wieder da!!! 

Nach dem duschen gingen wir wieder an den Hafen zum Abendessen und genossen den Ausblick auf die beleuchtete Skyline.

 

Hotel: Ibis Hotel Darling Harbour, 98 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter: Blue Mountains sonnig, ca. 15 Grad

            Sydney sonnig, ca. 22 Grad

 

29.04.10 Donnerstag

Sydney
 

Das Frühstück im Hotel war recht gut und so konnten wir den Tag gestärkt beginnen.

Als erstes tauschten wir unsere Voucher im Sydney Explorer gegen den Sydney Pass um. Mit diesem Pass dürfen wir alle Fähren, Busse und den Airport Link, sowie die beiden Explorer Busse (Sydney rot, Bondi blau) nutzen.

wir warten auf den Bus

Am Circular Quay stiegen wir aus und nahmen die Fähre zum McMahons Point. Mit dem Navi in der Hand, zogen wir los zu einem Laden, wo ich für mein Pandora Armband zwei typisch australische Anhänger erstand, einen Koala und ein Kängeruh.

   mit dem Navi in der  Hand das Geschäft gesucht

Am Millers Point (Luna Park)

stiegen wir wieder in die Fähre zurück zum Circular Quay ein, wo wir in den blauen Bondi Explorer umstiegen. Am Bronte Beach (Stop 13) stiegen wir wieder aus, und spazierten 2,5 km zum Bondi Beach, direkt an der Küste zurück.



Am Bondi Beach lagen wir bestimmt 1 ½ Std. am Strand und sahen den Surfern zu. 

Wieder zurück in der Innenstadt, ging es mit der Fähre nach Darling Harbour, wo wir bei einem Glas Wein, den Sonnenuntergang über der Skyline betrachteten. Das hätten wir stundenlang machen können, einfach nur toll.

 

Abendessen am Darling Habour und noch ein Schlummerdrink in einer Bar und wir lagen mal wieder todmüde im Bett.

 

Hotel: Ibis Hotel Darling Harbour, 98 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter: sonnig, ca. 15 Grad

 

30.04.10 Freitag

Sydney

Wie jeden morgen, galt unser 1. Blick dem Wetter. Doch was sahen wir heute, es war bedeckt und regnete. Nee, damit geben wir uns nicht wirklich zufrieden.



Harbour Bridge


Skyline mit Circular Quay


The Rocks


Oper

Auch nach dem Frühstück und der Nutzung des Internets wurde das Wetter nicht besser. Egal. Mit dem roten Bus fuhren wir bis zum Hyde Park und bummelten ein wenig durch die Innenstadt. Der Bummel endete am Circular Quay, wo wir wieder eine Fähre nahmen und nach Manly hinausfuhren (ca. 30 min.). Manly ist ein Vorort von Sydney mit einem schönen Strand und einer Fußgängerpassage, Corso genannt. Leider kam auch hier die Sonne nicht heraus.



im Hyde Park



Manly

Wieder zurück in Downtown Sydney liefen wir bis zur Oper und strolchten ein wenig herum. Ein Kurztripp in die Rocks, auf der anderen Seite des Circular Quays, und wir entschieden uns, heute Abend dort in den Rocks essen zu gehen.

eine der vielen schmalen Gassen in the Rocks

Nicht lachen, wir entschieden uns für das Löwenbräu.



Das Abendessen dort war sehr lecker und die Atmosphäre typisch deutsch, nein bayrisch. Bayrische Live-Musik und deutsches Essen ist bei den Australiern dort sehr beliebt. Es war proppenvoll und die Warteschlange vor dem Restaurant auch nicht gerade kurz. Nicht zu glauben. 

Da die Fähre nach Darling Harbour erst in 45 min. ging, nahmen wir einen öffentlichen Bus zurück nach Darling Harbour. Klappte gut und wir stiegen auch an der richtigen Haltestelle aus und mussten nur kurz bis zum Harbour laufen. 

Nun gab es den Abschiedswein in unserer Stammbar Watershed. Ein wenig wehmütig wurde uns schon, denn ob wir Sydney jemals wiedersehen werden, wohl nicht.



Auf dem Zimmer wurden noch schnell die Koffer gepackt. Da wir unterwegs viele alte Kleidung entsorgt hatten, waren die Koffer um einiges leichter als vor dem Urlaub. Da machten auch die einen oder anderen Einkäufe nichts aus.

 

Hotel: Ibis Hotel Darling Harbour, 98 Euro (gebucht über Reisebüro DERTour)  

Wetter: bewölkt, Regen, ca. 17 Grad

 

01.05.10 Samstag

Sydney – Dubai – Düsseldorf

 
Auch der Blick heute Morgen aus dem Fenster verhieß nichts Gutes. Es war leider wieder bedeckt und regnete. So wollten wir unseren letzten Tag in Australien nicht beenden, hatten aber leider keinen Einfluss.

Das Wetter war nicht ganz so schlecht wie gestern, so dass die Regenjacken im Koffer bleiben konnten.

Zuerst ging es auf den Markt in den Rocks, der immer samstags und sonntags stattfindet. Dort wurde viel Handwerkliches verkauft, aber wir fanden außer 2 Weinverschlüssen nichts.

 

Da das Wetter etwas besser wurde, sind wir nochmals nach Manly raus gefahren und haben dort einige Zeit am Strand den Surfern zugeschaut, sowie in wenig durch die Geschäfte gestreift.








 Der Corso (Fußgängerzone) in Manly

Zum Lunch gab s eine Pizza auf dem Corso und anschließend fuhren wir mit der Fähre wieder zum Circular Quay. Dort ging es weiter mit einer anderen Fähre zum Darling Harbour, um die Koffer aus dem Hotel zu holen und uns flugtauglich umzuziehen. 

Dann mit Sack und Pack zum roten Bus gelaufen und wieder bis zum Circular Quay gefahren. Die Strecke kennen wir nun auswendig.

Vom Circular Quay aus verkehrt der Airport Link zum Flughafen hinaus alle 15 min.
 

Wetter: bewölkt, sonnige Abschnitte, ca. 20 Grad

 

Nun standen wir am Flughafen und der Urlaub war zu Ende. Es lag der lange Flug nach Hause vor uns, aber wir waren ja frohen Mutes, durften wir doch gleich mit dem A380 fliegen.

Das einchecken in der BC ging flott und schon konnten wir in der Lounge von Emirates noch etwas essen und trinken. So hört der Urlaub doch klasse auf, so schön, wie er begonnen hatte, nämlich mit einem Champagner.
 

Langsam wurden wir nervös, waren wir doch ganz gespannt auf die BC im A380. Wir wurden auch nicht enttäuscht. An den Fensterseiten sind jeweils nur eine Kabine/Platz, in der Mitte 2 Sitze, mal direkt nebeneinander, mal getrennt.



Wir hatten die Fensterplätze reserviert, aber die deutsche Stewardess bemerkte, dass wir doch lieber „zusammen“ sitzen wollten, zwecks Unterhaltung.

So durften wir auf einen „Pärchen-Platz“ wechseln. Wäre auch super gewesen, wenn sich mein Sitz hätte verstellen lassen. 2x wurde der Computer für diesen Sitz hochgefahren, aber leider kein Erfolg.

Somit zogen wir nach dem Abendessen wieder auf unsere alten Plätze um. Ehe wir uns allerdings schlafen legten, gingen wir noch in die Bar. Richtig, der A380 hat für die First und BC eine kleine Bar. Dort nahmen wir einen Drink zu uns und unterhielten uns ein wenig mit einem schottischen Ehepaar, was man halt so Unterhaltung nennt, bei unserem Englisch.







Da noch gut 12 Stunden Flug vor uns lagen, betteten wir uns zur Ruhe. Auf den Sitz kam eine dünne Matratze und den Sitz konnte man fast ganz eben verstellen. So konnte man nun super schlafen. Bestimmt 6 – 7 Stunden schliefen wir recht fest und fühlten uns danach gut ausgeruht

Noch einen Film gesehen, dann gab es Frühstück und schon setzte der Riesenvogel nach 14 ½ Stunden sanft in Dubai auf. Motorengeräusche hört man fast gar nicht und die Durchsagen sind sehr klar zu verstehen. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis der besonderen Art in der BC des A380 zu fliegen.


In Dubai mussten wir noch durch eine Sicherheitskontrolle und anschließend suchten wir uns in der vollen Lounge einen Platz, um auf das borden für Düsseldorf zu warten.

Der Flug nach Düsseldorf war recht unruhig, was uns so gar nicht gefiel. Trotzdem landeten wir pünktlich und die Koffer kamen auch recht schnell. 

Leider war der Bus von Airparks gerade weg, so dass wir 20 min. warten mussten. Dann fix die Koffer ins Auto geladen und um 15.30 Uhr am Sonntag, waren wir wieder zu Hause. 

Ein toller, abwechslungsreicher Urlaub lag wieder hinter uns.

 

Fazit:

Diesmal hat uns AUS sehr gefallen. Die Mischung aus verschiedenen Landschaften, Meer, Berge, Outback, Städte war genau richtig.

Auch waren die Tagesettappen diesmal gut geplant, so dass man meist am frühen Nachmittag ankam.

Die schönen Wanderungen in den Nationalparks waren klasse, gaben immer wieder tolle Ausblicke frei.

Die Tierwelt ist einfach nur toll. Fühlte man sich doch manchmal wie in einem Zoo, wenn die Kängeruhs vor einem her hüpften, die Koalas knapp über dem Kopf im Baum saßen und die bunten Papageien von rechts nach links flogen. Wo erlebt man so etwas hier in Deutschland?

Ja und dann war auch die BC ein absolutes Highlight für uns. So entspannt kann man den 5. Kontinent erreichen.

Auch das Navi trug zum positiven Urlaubsempfinden bei, denn gerade in Städten ist ein Navi schon sehr hilfreich.

 

Ob wir Australien noch ein 3. Mal bereisen werden, steht in den Sternen. Auf jeden Fall hat sich Australien bei uns positiv verabschiedet. Das wir Sydney wohl nicht wiedersehen werden, macht uns schon ein wenig traurig, denn diese Stadt ist einfach nur toll!! 

 

Australien, du hast uns gefallen! 

 

 



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